Mittwoch, 17. Januar 2018

Rezension - Von Mistgabeln und Moorleichen


Autorin: Cecily von Hundt

Titel: Von Mistgabeln und Moorleichen

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Januar 2018

Seiten: 160

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight 




Die Autorin Cecily von Hundt, geboren 1974 in Düsseldorf, studierte Bibliothekswesen in Potsdam und arbeitete als freie Journalistin für BILD Berlin und die Süddeutsche Zeitung. 2004 eröffnete sie in Berlin Mitte den Buchladen Hundt, Hammer Stein. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der Nähe von München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eigentlich war es Lories Idee, mit Mann und Tochter aus der Großstadt München in ein hübsches Haus auf dem Land zu ziehen. Doch in ihrem neuen Heim stinkt es auffallend häufig nach Kuhmist, weil der Bauer von Nebenan zu unchristlichen Zeiten seinen Acker düngt. Und dann wird auch noch ihre Tochter in der Schule beim Marihuana Rauchen erwischt. Einziger Lichtblick ist Lories Job bei der regionalen Zeitung. Hier kann sie ihre Leidenschaft für Kriminalfälle ausleben. Als eine Leiche im Moor gefunden wird, ist sie Feuer und Flamme. Beherzt stürzt sie sich in die Recherchen und ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich dabei begibt …


Meine Meinung:
Hier hatte ich mal wieder ein Buch, das ich lesen wollte, weil mir das Cover so gut gefallen und der Titel mich neugierig gemacht hat.
Deshalb lernte ich Lorie Pfeffer kennen, sie ist mit Mann und Tochter aufs Land gezogen und statt frischer Luft und Ruhe, ärgert sie sich über den Bauern, der viel zu oft seine Acker düngt. Außerdem hat sie auch nicht viel Freude an ihrer Nachbarin und den anderen Frauen, alle nerven sie so richtig. Das kann ich sehr gut verstehen, denn die Autorin hat es wunderbar verstanden alle mit sehr interessanten Charakteren zu versehen.
Lorie flüchtet dann auch lieber in ihre Bücherwelt und genießt ihre Krimis mit der geliebten Schokolade. Rein zufällig hört sie von einem Mord und genauso zufällig bekommt sie dadurch einen Job bei der Regionalzeitung. Soweit ist ja alles sehr interessant, aber bis dahin hatte ich nicht das Gefühl, das ich einen Krimi lese, in dem Lorie ermittelt.
Langweilig war mir aber trotzdem nicht, denn Cecily von Hundt  hat mich an den Taten des Mörders teilhaben lassen. Sie hat es bestens verstanden, mich mit Opfer und Täter bekannt zu machen.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, etwas mehr von Lorie zu lesen. Das Ende kam für mich dann doch etwa zu schnell. Aber ich gehe mal davon aus, dass es bei dem nächsten Fall anders sein wird.

Fazit:
Humorvolle Schilderungen und  spannende Situationen gab es durchaus in diesem Buch. Gelangweilt habe ich mich nicht und ich bin wirklich gespannt, wie sich alles weiter entwickeln wird.

Beim Verlag und bei NetGalleyDE möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Sonntag, 14. Januar 2018

Rezension - Ebbe und Glut


Autorin: Katharina Burkhardt

Titel: Ebbe und Glut

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: als eBook 20. Mai 2014
                   als Taschenbuch 18. September 2017

Seiten: 420

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: BoD Books on Demand



Die Autorin Katharina Burkhardt wurde 1967 in Freiburg geboren und wuchs in Bielefeld auf. Schon als Kind träumte sie sich in die Geschichten hinein, die in ihrem Kopf entstanden. Aber es dauerte noch viele Jahre, bis sie sich ernsthaft der Schreiberei widmete. Zunächst studierte sie Angewandte Kulturwissenschaften und arbeitete als Medienpädagogin. Nebenher entstanden Kurzgeschichten, Blogtexte und schließlich der erste Roman. Heute lebt Katharina Burkhardt mitten in Hamburg und arbeitet als Lektorin, Schreibcoach und Autorin. Ihre Geschichten erzählen von eigensinnigen Frauen und ihrer Suche nach dem kleinen und großen Glück. Sie sind anrührend, witzig, sinnlich, gelegentlich abgründig und auch mal tieftraurig - wie das Leben halt so ist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Mias Leben steckt fest. Erst ist ihr Mann weg, dann der Job. Und das alles kurz vor ihrem 40. Geburtstag. Doch dann stößt sie in einem Magazin auf eine Kontaktanzeige. Da sucht ein Mann gegen Geld eine Frau für sexuelle Dienste. Mia ist schockiert. Und dennoch ist diese Anzeige seit Langem das Einzige, wofür sie sich begeistern kann.

Arthur ist ein Ekel. Arrogant, kalt und herablassend. Mia mag diesen widerlichen Anzugträger nicht. Gleichzeitig ist sie von seiner Ausstrahlung fasziniert. Als Mia sich auf Arthur einlässt, gerät ihr ganzes Leben in Bewegung.


Meine Meinung:
Das Buch schlummerte schon eine ganze Weile auf meinem Reader und irgendwie hatte ich es nicht mehr auf meinem Leseplan. Dann lernte ich auf der Frankfurter Buchmesse die sehr sympathische Autorin kennen und ich wurde neugierig auf ihre Bücher. Als erstes kam jetzt endlich dieses Buch dran.
Ich lese gerne Bücher, wo die Protagonistin etwas älter ist und ich ihr Verhalten besser nachvollziehen kann. Allerdings hat mich Mia hier direkt verblüfft, denn sie meldete sich auf eine sehr ungewöhnliche Anzeige. Und ich musste mich entscheiden, will ich das wirklich lesen oder warte ich ab, wie sich alles entwickelt und vielleicht ist es ja doch nicht so, wie es zuerst den Anschein hat. Zu meiner Lesefreude habe ich nicht abgebrochen, sondern weiter gelesen und lernte nach und nach viele interessante Personen kennen. Die Autorin hat sich für die meisten besondere Charaktere und Lebensgeschichten einfallen lassen.
Wie immer möchte ich nicht näher auf die Geschichte eingehen und nichts vom Inhalt verraten. Auf jeden Fall hat mich Katharina Burkhardt an ihr Buch gefesselt. Ich durfte verschiedene Höhen und Tiefen miterleben, schließlich habe ich Mia ein paar Jahre ihres Lebens begleiten dürfen. Es gab einige Überraschungen, nicht nur für mich, auch für Mia. Und zu gerne hätte ich am Ende noch ein bisschen weiter gelesen.
Der Buchtitel passt zum Inhalt des Buches und das Cover ebenfalls. Die Geschichte spielt in Hamburg und ich freute mich mit diesem Buch mal wieder in der Stadt zu sein und hatte auch alle Örtlichkeiten wunderbar vor Augen.

Fazit:
Das war mal wieder ein Buch, das mich überrascht und sehr viel Lesevergnügen beschert hat. Ich kann nur sagen, lasst Euch darauf ein.

Rezension - Der Sommer des Raben


Autorin: Monika Detering

Titel: Der Sommer des Raben

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Dezember 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition oberkassel




Die Autorin Monika Detering wollte Schiffsjunge, Malerin oder Schriftstellerin werden. Die letzeren Wünsche waren den Eltern zu unseriös (vom ersten ahnte niemand etwas). Auf dem Weg (für immer) nach Paris meckerte das Leben dazwischen. Sie arbeitete viele Jahre als Puppenkünstlerin mit zahlreichen Ausstellungen im In-und Ausland (z.B. Washington, Philadelphia und New York). Durch lange Aufenthalte an der Nordsee ist das Meer ihr Sehnsuchtsort geworden. Sie war als freie Journalistin tätig und entschied sich später ganz für das belletristische Schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann in Bielefeld.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Siri, Agentin für Puppenexponate, fühlt sich für den Tod ihres Freundes Felix verantwortlich. Um sich von vermeintlicher Schuld zu befreien, will sie ihm posthum einen großen Wunsch erfüllen und die Rabenmarionette Havran finden. In Prag erzählt ihr der Puppenbauer Pavel, dass diese Figur aus der weltberühmten Marionettenwerkstatt Spejbl & Hurvínek stammen soll. Eine verhängnisvolle Affäre auf Hiddensee lässt Siri erneut nachforschen. Die Spuren des Raben führen bis in die 1930er Jahre und dramatische Umstände ziehen sie in die Ereignisse einer düsteren Vergangenheit hinein.


Meine Meinung:
Bis ich wusste, was es mit dem Buchtitel auf sich hatte, lernte ich zunächst Siri und die Eltern ihres verstorbenen Freundes Felix kennen. Denn sehr ausführlich wurde über die drei Personen und deren Verhalten geschrieben und ich musste schon geduldig sein, bis es zu den, in meinen Augen, wesentlichen Aspekten kam.
Siri möchte einen letzten Wunsch ihres verstorbenen Freundes erfüllen und macht sich an die Arbeit, eine Rabenmarionette zu finden. Schließlich gibt es einen besonderen Grund, weshalb sie nach der Marionette sucht. Den sollte ich später ebenso erfahren, wie noch vieles andere. Begeistert haben mich dabei ganz besonders die Beschreibungen von Prag.
Natürlich werde ich hier nicht verraten, was Siri alles erlebt und ob sie die Marionette gefunden hat. Auf jeden Fall war die Zeit mit ihr sehr interessant und auch etwas aufregend.


Fazit:
Für mich war es mal ein etwas anderes, viel sogar ungewöhnlicheres Buch, als ich es sonst immer lese. Aber trotzdem hat es mich fesseln können.

Beim Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Klea und der Ruf der Freiheit



Autorin: Sibylle Baillon

Titel: Klea und der Ruf der Freiheit

Genre: Historisch

Version: eBook

erschienen: 8. Dezember 2017

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: neobooks



Sibylle Baillon wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren und lebt heute mit ihren zwei Söhnen an der Côte d’Azur. 2006 machte sie sich in Frankreich selbstständig und bildet seither Imageberater und Life-Coachs aus. Seit sie mit sieben Jahren ihren ersten historischen Roman verschlungen hat, ist sie fasziniert von Geschichten vergangener Epochen – als Leserin wie auch als Autorin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Olbia, Mittelmeer, 121 v.Chr « Eine Frau - ein Kampf!
Klea lebt in der griechischen Kolonie Olbia am Mittelmeer, in einer Welt, in der Frauen nicht viel zu sagen haben.
Von ihrer Tante gehasst - weil sie sich nicht den Sitten fügen will - und in einer hoffnungslosen Liebe gefangen, soll Klea gezwungen werden einen Mann zu heiraten, den sie verabscheut.
Als sie dann auch noch die Wahrheit über ihre wirkliche Herkunft entdeckt, gerät ihr bisheriges Leben völlig aus den Fugen.
Nur ein Ziel bleibt für das Mädchen noch erstrebenswert: ihre Freiheit! »


Meine Meinung:
Ich lese ja sehr gerne historische Bücher, wobei es äußerst selten vorkommt, dass die Geschichten an einem so frühen Zeitpunkt angesiedelt sind. 121 v. Ch. schon damals gab es sehr selbstbewusste Frauen und sie hatten es natürlich nicht leicht.
Klea, die Protagonistin dieses Buches lebt mit ihrer Familie in Olbia, in einer griechischen Kolonie und könnte eigentlich glücklich sein, wenn da nicht ihre Tante wäre, wenn ihr Vater sie nicht verheiraten wollte, wenn....., nein, ich werde hier nicht ihre ganzen Probleme aufzählen.
Fest steht auf jeden Fall, dass Klea es doppelt schwer hat. Sie muss sich durchsetzen gegen die Geflogenheiten der damaligen Zeit und gegen das Schicksal.
Mit diesem Buch startet die Autorin eine sicherlich sehr abenteuerliche Serie in der Klea einiges erleben wird.

Fazit:
Wer gerne Bücher mit und über selbstbewusste Frauen liest, wird sicher an diesem Gefallen finden. Es ist sehr interessant und fesselnd, außerdem gibt es nebenbei etwas geschichtliches zu erfahren.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, denn durch sie wurde ich auf dieses Buch aufmerksam.

Freitag, 12. Januar 2018

Ankündigung Blogtour - Nelkenliebe - Anja Saskia Beyer



Heute möchte ich Euch eine Blogtour ankündigen. 


Im Dezember ist das Buch Nelkenliebe von Anja Saskia Beyer erschienen. ich habe es mit Begeisterung gelesen und rezensiert: klick hier





Da mich das Buch so begeistert hat und ich schon lange vor hatte, einige meiner Lieblingsautoren zu interviewen, habe ich die Gelegenheit wahr genommen.


Aber nun Informationen zur Blogtour





Die Blogtour startet am 19.1.

mit der Buch- und Autorenvorstellung auf Flowers Büchertagebuch klick hier

dann bin ich dran mit dem Autoreninterview

weiter geht es mit Rezepten - Kochen wie in Portugal auf Katjas Bücher und Rezepte klick hier

den Abschluss bildet ein Beitrag über die Nelkenrevolution auf Beara liest klick hier

Viel Spaß beim Lesen und ich freue mich, wenn wir Euch auf dieses tolle Buch neugierig gemacht haben.

Donnerstag, 11. Januar 2018

Rezension - Eiswein - Kommissar Braunagels erster Fall



Autorin: Carmen Meyer

Titel: Eiswein - Kommissar Braunagels erster Fall

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Februar 2013

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: edition Oberkassel



Über die Autorin:
Carmen Mayer lebt als zuagroaste Württembergerin in Bayern. Nach Abschluss ihrer kaufmännischen Ausbildung arbeitete sie in der Geschäftsleitung verschiedener Industrie- und Handelsbetriebe, und war mehr als zwanzig Jahre lang als Einkäuferin für deutsche Firmen in Nordamerika und Asien unterwegs. Ihre literarische Laufbahn begann Carmen Mayer auf verschiedenen Literaturforen im Internet, von wo aus sie mit ihren Kurzgeschichten den Sprung in die Welt des gedruckten Wortes startete.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In der Nähe der unterfränkischen Kleinstadt Breitenkirchen wird die übel zugerichtete Leiche einer Frau gefunden. Die Leiterin der Würzburger Mordkommission ist überzeugt davon, dass sie von ihrem Geliebten umgebracht wurde, dessen Weingut ganz in der Nähe liegt: "Er wollte ihr im wahrsten Sinne des Wortes etwas aus dem Kopf schlagen."? Die beiden Kommissare Walter Braunagel und Norbert Schwarz sind anderer Meinung. Sie setzen alles daran, den wahren Mörder zu finden.


Meine Meinung:
Das Buch fing schon sehr interessant an. Nicht mit einem Prolog, sondern mit einer Unterhaltung, die ich allerdings  nicht sofort zuordnen konnte. Denn im zweiten Kapitel war ich dabei, wie Kommissar Braunagel und seine Chefin zu einem Leichenfundort im Wald gerufen wurden. Und danach bekam ich Klarheit, denn die Autorin hat eine für mich sehr interessante Schreibweise.
Es ist doch oft von Vorteil, wenn man als Leser etwas mehr weiß, als die Ermittler. Aber geholfen hat es mir anfangs nicht sehr viel. Carmen Mayer hat es wirklich sehr gut verstanden, mir sehr viel Wissen zu geben, hat aber gleichzeitig auch für reichlich Verdächtige gesorgt. Was das betraf, war ich dann auf dem Stand der beiden Kommissare. Denn inzwischen durften Kommissar Braunagel und sein Kollege Schwarz sich um die Aufklärung kümmern, wobei die Chefin .... ach nein, ich will ja nicht alles verraten.

Auf jeden Fall fand ich es sehr spannend, wie sich alles entwickelte und die beiden Kommissare bei der Arbeit zu beobachten, machte mir ebenfalls viel Spaß, zumal die Zusammenarbeit, wenn man sie denn mal so nennen will, mit der Chefin sorgte durchaus für erhöhten Blutdruck 😉
Gerne hätte ich Braunagel und Schwarz noch ein bisschen mehr kennen gelernt, ich gehe aber mal davon aus, dass ich in den nächsten Folgen die Gelegenheit dazu bekommen könnte.


Fazit:
Mir hat die erste Folge mit Braunagel sehr gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass ich auch noch weitere lesen werde. Zunächst empfehle ich aber das Lesen dieses Buches.

Montag, 8. Januar 2018

Rezension - Scherenmord


Autorin: Ele Wolff

Titel: Scherenmord

Genre: Krimi, Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 7. Januar 2018

Seiten: 90

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Die Autorin Ele Wolff lebt in Ostfriesland. Auch wenn sie keine waschechte Ostfriesin ist (in Frankfurt/Main geboren), betrachtet sie sich doch als Gesinnungsostfriesin und gibt sich ganz ihren kriminellen Energien hin. Ele Wolff: „In Ostfriesland, hinter den Deichen, im Watt und auf den Inseln, geschehen manche unheimlichen Dinge, von denen niemand etwas weiß. Deshalb liebe und schreibe ich Krimis und andere Geschichten. Ich kann meine Gedanken ausleben, die man im wahren Leben nicht so leicht findet oder die unangebracht sind. Ich kann unliebsame Ehemänner oder Chefs entsorgen, reich durch Erbschaft werden oder einfach in einen anderen Erdteil flüchten“.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein grausamer Mord versetzt das friesische Nordseedorf Neßmersiel in Aufruhr. Der Elektriker Bernhard Nannen wird tot aufgefunden – brutal erstochen, mit einer Schere im Hals! Bereits wenige Wochen zuvor starb eine ältere Frau – vermeintlich eines natürlichen Todes. Die Einheimische Neele van Heeren spürt der Sache nach. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Todesfällen? Steckt Joke, der halbseidene Neffe der Verstorbenen, dahinter? Er hat große Geldprobleme, erbt nun das Haus seiner Tante, und auch für den Mord an dem Elektriker gibt es ein Motiv …
Viele Fragen sind offen, in Neeles eigenem Freundeskreis ergeben sich Verdachtsmomente, und sie ruht nicht, bevor der Fall endgültig geklärt ist …


Meine Meinung:
Man sollte doch meinen, in dem kleinen Nähkästchen von Neele gibt es nur ganz allgemeinen Klönschnack. Aber dem ist nicht so, denn es passieren merkwürdige Dinge in Neeles Umgebung. Im Nachbarhaus sucht der Neffe ihrer verstorbenen Freundin nach etwas Bestimmten. Und gegenüber bei ihrer Freundin Ruth wird deren Mann tot aufgefunden. Verdächtig kommen Neele und mir einiges vor.  Aber was ist wirklich geschehen?

Ele Wolff hat einen sehr spannenden Kurzkrimi geschrieben, der mich gefesselt hat. Sie hat soviel geschehen lassen und hat  mir einige Verdachtsmomente beschert. Am Ende bin nicht nur ich überrascht.


Fazit:
Spannende Bücher müssen nicht immer dick sein. Die Kunst liegt auch darin,  auch in der Kürze den Spannungsbogen hoch zu halten. Das ist der Autorin mit diesem Krimi gelungen.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.