Sonntag, 22. Oktober 2017

Buchmesse Frankfurt 2017 1. Tag Mittwoch

Meine erste Anlaufstelle war am Mittwochmorgen 
das Autorensofa, dort traf ich sofort auf 
viele nette Autoren und Blogger.



Da ich mir für den Mittwoch nicht so viele 
Termine eingetragen hatte, konnte ich auch in aller 
Ruhe durch die Halle 3.0 schlendern 
und zufällig bekam ich mit, dass am Stand 
von Bastei Lübbe Ken Follent interviewt wurde.





Danach war ich mit der Bloggerin Claudia Perc 
verabredet, wir wollten die Preisverleihung des  
ersten deutschen Self-Publishing-Preises sehen. 








Den Publikumspreis hat Monika Pfundmeier 
mit ihrem Buch "Blutföhre" gewonnen 



Den Selfpublishing Preis hat 
Madeleine Puljic mit "Noras Welten" gewonnen


Beiden Gewinnerinnen möchte ich recht herzlich gratulieren


Jetzt hatte ich wieder etwas Zeit und das hieß, ab zum
Autorensofa, denn dort hatte ich die Möglichkeit
ja immer wieder andere Autoren anzutreffen und
gute Gespräche zu führen.

Ich freute mich sehr, dass ich dort auch zwei Bloggerinnen
antraf, mit denen ich anscheinend viel Spaß hatte.

Biggi von Melusines Welt
und 
Martina von der Leserattenhöhle



wir hatten verabredet gemeinsam zu dem 
Treffen am Stand von Harper Collins
Miras Taschenbuch zu gehen


dort haben wir uns sehr angeregt mit 
Karin Seemayer
unterhalten, deren Bücher ich mit 
Begeisterung gelesen habe.



Ute Bareiss lernten wir auch kennen und ihre
Bücher kenne ich zwar noch nicht, aber sie
wanderten schon mal auf meine Wunschliste




tja und da war er dann auch schon zu Ende, mein erster Tag auf der Messe.
Ich habe nicht immer ein Foto gemacht, aber die vielen tollen Gespräche werde ich nicht
vergessen

Rezension - Küsse unter dem Mistelzweig


Autorin: Mila Summers

Titel: Küsse unter dem Mistelzweig

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Oktober 2017

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene







Die Autorin Mila Summers, geboren 1984, lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Würzburg. Sie studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Öffentliches Recht. Nach einer plötzlichen Eingebung in der Schwangerschaft schreibt sie nun humorvolle Liebesromane mit Happy End und erfreut sich am regen Austausch mit ihren LeserInnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine magische Reise in die verschneiten Highlands Nach fünf Jahren Beziehung wird Emily wenige Tage vor Weihnachten gegen ein brasilianisches Unterwäschemodel eingetauscht. Kurzerhand entflieht sie dem hektischen Trubel Londons in die Einsamkeit der schottischen Highlands, um sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Doch in dem Cottage, in das sie sich zurückzieht, wartet ein geheimnisvolles Tagebuch auf sie. Was hat diese Geschichte mit dem eigensinnigen Gutsbesitzer Ben zu tun, dessen Anziehungskraft Emilys Herz mehr als einmal höherschlagen lässt? Emily wollte doch in Mìorbhail, dem Ort der Wunder, einfach nur zur Ruhe kommen. Als dann auch noch ihr Ex Tom eines Tages bei ihr vor der Tür steht, ist das Chaos perfekt.


Meine Meinung:
Dieses Cover hat mich mal wieder verführt. Ich bin nun mal eine Leserin, die als erstes nach schönen Buchcovern Ausschau hält und da ich außerdem auf der Suche nach Weihnachtsbüchern war, ist es kein Wunder, dass dieses Buch auf meinen Reader landete.

Es ist schon gemein, dass Emily kurz vor Weihnachten erfahren muss, dass sie ganz einfach austauschbar ist. Kein Wunder, dass sie weit weg will und schließlich in den schottischen Highlands landet. Aber sie kommt dort irgendwie nicht so richtig zur Ruhe. Ein geheimnisvolles Tagebuch beschäftigt sie und dann sind da noch die Mistelzweige und dem alten Brauch darf man sich nicht verweigern.

Sehr flüssig hat die Autorin eine Geschichte erzählt, die leider immer wieder vorkommt, das Leben ist halt nicht leicht. Aber gerade zu Weihnachten wünscht man sich als Leserin zumindest ein schönes Ende. So habe ich voller Spannung Emily begleitet und gehofft, dass sie ihr Glück findet und einen Entschluss fassen kann, wie es für sie weitergeht. Es versteht sich von selbst, dass ich nun nichts vom Inhalt verrate.


Fazit:
In ein schönes Weihnachtswohlfühlbuch gehört durchaus etwas magisches und etwas Romanze. Es darf einem Gelegenheit geben, sich einen Traum zu erfüllen und natürlich sollte es ein Happy End haben. All dies bietet uns Mila Summers in ihrem Weihnachtsbuch und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Samstag, 21. Oktober 2017

Rezension - Lichterzauber in Manhattan


Autorin: Sarah Morgan

Titel: Lichterzauber in Manhattan

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch





Über die Autorin:
Bereits als Kind träumte Sarah Morgan von einer Karriere als Schriftstellerin, damals verfasste sie die Autobiografie eines Hamsters. Nach der Geburt ihres ersten Kindes begann sie erneut zu schreiben, ihr erstes Manuskript wurde von Mills & Boon abgelehnt, das dritte Manuskript wurde ohne jegliche Änderung schließlich angenommen. Zu den glücklichsten Momenten ihres Lebens zählte der Augenblick, als sie die Zusage erhielt. Sarah Morgan schreibt gern zeitgenössische Romanzen, die durch den persönlichen Humor der Autorin sowie viel Sinnlichkeit geprägt sind. Weltweit hat sie viele Fans.
Mit 18 Jahren begann sie in London mit ihrer Ausbildung zur Krankenschwester. Sie war in zahlreichen Bereichen des Krankenhauses tätig, als Herausforderung betrachtet sie aber die Notfallmedizin. Die Zusammenarbeit zwischen Schwestern und Ärzten empfand sie hier besonders gut. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der Nähe von London. Wenn sie nicht mit Lesen oder Schreiben beschäftigt ist, verbringt sie ihre Zeit gern im Freien, sie ist begeisterte Walkerin und Skiläuferin.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Eva ist eine hoffnungslose Romantikerin und sieht nur die guten Seiten des Lebens. Kein Wunder, dass sie Weihnachten in New York liebt wie kein anderes Fest im Jahr. Um ihr Konto aufzustocken, tritt die New Yorker Food-Bloggerin eine Stelle bei dem erfolgreichen Horror-Autor Lucas Bale an. Womit sie nicht gerechnet hat: Der grimmige Brite kann die Feiertage nicht ausstehen. Mit Tannenschmuck und Plätzchenduft will Eva ein kleines Weihnachtswunder an ihm wirken - mit mehr als frostigem Ergebnis. Warum nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten?



Meine Meinung:
Weihnachtshasser auf der einen Seite und Romantikerin auf der anderen Seite, eine beliebte Variante, aus denen Autorinnen anscheinend gerne eine Weihnachtsgeschichte machen. Hier kam als besondere Würze noch hinzu, dass der Weihnachtshasser ein sehr berühmter Thrillerautor ist, was bei Eva für schlaflose Nächte und Gänsehaut sorgte.
Natürlich war die ganze Geschichte sehr vorhersehbar und ich konnte mir durchaus das Ende des Buches vorstellen. Aber die Autorin hat es trotzdem verstanden, mich für das Buch zu begeistern. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, den Unterhaltungen der beiden Protagonisten zu folgen und sie bei ihren Unternehmungen immer wieder zu begleiten.
Da ich ja nur nach einem Weihnachtsbuch Ausschau gehalten hatte, war mir nicht bewusst, dass dieses Buch das dritte und letzte der Serie "From Manhattan with Love" ist. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, die anderen Bücher unbedingt kennen zu müssen, denn die wichtigsten Dinge wurde hier kurz erwähnt und ich kam bestens damit klar.
Wichtig war mir auch, dass weihnachtliche Stimmung aufkam und zu gerne hätte ich mal einen Blick aus den Fenstern von Lucas Wohnung geworfen.

Fazit:
Wer gerne Bücher liest, in denen die Weihnachtsstimmung so richtig zur Geltung kommt, wo an Erotik nicht gespart wird und alltägliches nicht zu kurz kommt, dem wird dieses Buch sicherlich gefallen.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ein Winter voller Wunder


Autorin: Amanda Prowse

Titel: Ein Winter voller Wunder

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Oktober 2017

Seiten: 335

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper




Die Autorin Amanda Prowse kündigte vor fünf Jahren ihren Job als Unternehmensberaterin, um sich fortan nur noch dem Schreiben zu widmen. All ihre Bücher haben drei Dinge gemeinsam: Sie halten uns nachts davon ab, die Nachttischlampe auszuknipsen. Sie erzählen Geschichten, die mitten aus dem Leben gegriffen sind. Sie bewegen uns zutiefst und rühren uns zu Tränen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als ihr Mann stirbt, ist Bea nach dreißig Jahren Ehe wieder allein. Für immer, so denkt sie. Ihren Schmerz bekämpft sie, indem sie sich in die Arbeit stürzt, und bald ist ihr Café bekannt für den besten Karottenkuchen von Sydney. Aber dann, kurz vor Weihnachten, lockt eine Brieffreundschaft Bea nach Schottland. Der glitzernde Lichterzauber und die tanzenden Schneeflocken führen sie unvermittelt zurück in die Vergangenheit und zu einer heimlichen Liebe – die sie vor langer Zeit zu vergessen versuchte.


Meine Meinung:
Es ist schon komisch, wir hier in Europa verbinden Weihnachten mit Winter und Schnee und können es uns kaum vorstellen, wie in Australien im Sommer das Fest gefeiert wird. In diesem Buch sollte ich reichlich Gelegenheit bekommen, mehr darüber zu erfahren. Es dauerte nämlich ziemlich lange bis ich endlich mal etwas über den Winter und die damit verbundenen Wunder, wie im Buchtitel versprochen, lesen konnte.

Bea und ihre Enkelin Flora machen sich auf den Weg nach Schottland und bemerken mehr als einmal, dass es dort verflixt kalt ist.  Aber trotzdem genießen sie die Zeit dort. Außerdem ist es für beide eine ganz besondere Reise. Flora, gerade noch 13, braucht etwas Abstand von ihren Eltern und der Schule. Bea hat einige Erinnerungen, die mit Schottland verbunden sind und sie stellt sich nun diesen. Ich fand die ganze Entwicklung sehr interessant und mit Spannung verfolgte ich die Geschehnisse. Nicht nur ich war mit dem Ende der Geschichte sehr zufrieden.


Fazit:
Diesmal gab es Hitze und Kälte zur Weihnachtszeit, ein interessanter Vergleich. Außerdem wurden Geheimnisse gelüftet und Zwistigkeiten aus dem Weg geräumt. Das Ende machte alle Beteiligte glücklich.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Verzuckerte Weihnachten


Autorin: Rike Stienen

Titel: Verzuckerte Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. Oktober 2017

Seiten: 184

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Rike Stienen arbeitete einige Jahre als Rechtsanwältin, bevor sie sich ihren Traum erfüllte, eine Ausbildung zur Drehbuchautorin zu absolvieren. Seitdem hat sie Stoffe für diverse Filmproduktionen entwickelt, vorzugsweise romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zusätzlich einige Kurzgeschichten in Anthologien und zahlreiche Liebesromane veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Charlotte freut sich auf die erste Adventszeit auf der Alm, die sich jedoch ganz anders gestaltet als erwartet. Überraschende Besucher trudeln in ihrem Haus ein mit persönlichen Problemen im Gepäck. Vor allem Charlottes Ex-Mann Horst und Vater ihrer Tochter Amelie sorgt für Turbulenzen und droht, ihr Liebesglück mit Markus zu stören. Charlotte hat alle Hände voll zu tun, damit der Heilige Abend dennoch harmonisch wird. Ob es ihr gelingt?


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Protagonisten anderer Bücher "wiedersehe". In diesem Fall konnte ich Charlotte und ihre Freunde aus dem Buch "Die Liebe wohnt überall" während der Adventszeit begleiten. Wobei es keine allzu gemütliche und geruhsame Zeit für alle war. Es ging ganz schön turbulent zu. Markus hatte als Tierarzt reichlich zu tun und Charlotte musste damit fertig werden, dass sich mehr Gäste anmeldeten, als ihr recht war.
Aber trotzdem hat die Autorin allen Zeit gegeben, die sie in der wunderschönen Winterlandschaft verbringen konnten, auf verschiedenste Art und Weise und ich wäre zu gerne auch bei der einen oder anderen Sache dabei gewesen.

Rike Stienen hat mich mit ihrem Buch begeistern können. Sie hat nicht auf die üblichen Verwicklungen, die Autorinnen gerne bei Büchern in diesem Genre nutzen, zurück gegriffen. Es gab Momente, da befürchtete ich das schlimmste für einige Beteiligte und war dann froh, dass die Autorin der ganzen Geschichte eine andere, mehr normale Wendung gab. So kam es dann auch, dass ich das Buch mal wieder regelrecht verschlungen habe und am Ende äußerst zufrieden war.


Fazit:
Weihnachten auf einer Hütte im Schnee - ich stelle es mir toll vor. Da ich aber zu dieser Zeit nicht verreisen kann, nehme ich die Gelegenheit wahr und reise mit den Büchern.
Spannung, Liebe, Aufregung, unruhige Zeiten - alles hat die Autorin miteinander verknüpft und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Dieses Buch ist in sich abgeschlossen, aber es wäre nicht schlecht, das andere von mir bereits erwähnte Buch auch zu kennen.

Rezension - Ein Weihnachtsmärchen in Kanada


Autorin: Lara Hill

Titel: Ein Weihnachtsmärchen in Kanada

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. September 2017

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe




Die Autorin Lara Hill wurde in England geboren. Nach dem Studium arbeitete sie als Übersetzerin. Als sie mit ihrem Mann nach Deutschland übersiedelte, begann sie mit dem Schreiben. Die Liebesgeschichten in ihren romantischen Romanen siedelt sie gern in all den Ländern an, die sie schon bereist hat. Lara Hill lebt heute mit ihrer Familie und zwei Hunden in München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Glitzernde Seen, schneebedeckte Berge und ein einladendes Blockhaus mit qualmendem Schornstein - Winter in Kanada! Das erwartet Julia, als sie sich zu einem Lehreraustausch von Hamburg nach Banff aufmacht. Eines hat sie dabei allerdings nicht eingeplant: den unverschämten, aber irgendwie doch auch charmanten Kanadier Josh, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und das, obwohl Julia in Hamburg einen festen Freund hat, der ein besonders romantisches Weihnachtsfest plant -


Meine Meinung:
Irgendwie wurde ich tatsächlich ein bisschen neidisch auf Julia. Winter in Kanada! Die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben, dass ich das Gefühl hatte vor Ort zu sein, direkt neben Julia. Wobei der Start für Julia jetzt nicht so besonders gelungen war. Mit gemischten Gefühlen flog sie nach Kanada um dort ihren Job als Austauschlehrerin wahr zunehmen. Ihr Freund Lars brachte kein Verständnis dafür auf, dass sie sich einen lang gehegten Wunsch erfüllte. Allerdings sollte sie in Kanada sehr viele Menschen kennen lernen, die uns beiden sofort sympathisch waren und das machte den Aufenthalt viel angenehmer.
Wie es nun mal in Liebesromanen und Weihnachtsmärchen üblich ist, gibt es Geheimnisse, Verwicklungen und Tiere, die einen ans Herz wachsen. Die Beteiligten schwanken zwischen alter und neuer Liebe und ich kann es mal wieder nicht abwarten und hoffe sehr, dass die Autorin den Weg einschlägt, den ich mir wünsche. Nebenbei lerne ich einiges von Kanada kennen, zu gerne wäre ich bei dem einen Ausflug dabei gewesen.
Die Autorin hat die Geschichte sehr flüssig geschrieben und mir damit die Möglichkeit gegeben, das Buch zügig zu lesen.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und auch hier kommt der Wunsch auf, genau in dieser Hütte mal wohnen zu dürfen.


Fazit:
Eigentlich sollte es nur ein Lehrertausch werden und ich vermute mal, dass keine der beiden damit gerechnet hat, wie sich alles entwickelt. Ich war zufrieden mit dem Ende der Geschichte und gebe gerne eine Leseempfehlung.


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.










Rezension - Gustafssons Jul


Autor: Lars Simon

Titel: Gustafssons Jul

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 176

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv




Der Autor Lars Simon hat nach seinem BWL- und Politologie-Studium zuerst lange Jahre als Marketingleiter einer IT-Firma gearbeitet, bevor er als Touristen-Holzhaus-Handwerker mit seiner Familie mehr als sechs Jahre in Schweden verbrachte. Heute lebt er in der Nähe von Frankfurt/Main.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zehn Jahre lang hat sich Carl-Johann Gustafsson (81) von seiner Familie zurückgezogen. Das soll sich jetzt ändern. Gemeinsam mit der Familie will er Weihnachten auf seinem Landgut feiern, wie früher. Seine Kinder und Enkelkinder folgen der Einladung nur widerwillig, denn die Familienbande existieren schon lange nicht mehr. Aber niemand will etwas verpassen, und womöglich wird ja das Erbe verteilt ...
Am Ende kommt es dann ganz anders als gedacht, doch glücklicherweise haben die gute Seele des Hauses, Diener Alfred, und der Weihnachtsmann höchstselbst ihre Finger im Spiel.


Meine Meinung:
Ich hatte Lust darauf, eine schwedische Weihnachtsgeschichte zu lesen und da ich bereits ein Buch des Autors kannte, musste ich nicht lange überlegen, ob ich genau dieses Buch lesen wollte.
Über den Inhalt will ich nichts verraten, es kann sich jeder lebhaft vorstellen, wie es in Familien zugeht, deren Mitglieder sich irgendwie aus den Augen verloren haben. Die dann auf Wunsch des Vaters bzw Großvaters anreisen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.
Lars Simon hat das alles sehr gut beschrieben und den einzelnen Familienmitgliedern sehr interessante Charaktere zugeordnet. Ich fand es unterhaltsam die Familie zu beobachten und war froh, dass ich nicht dazu gehörte. Aber Opa hatte alles im Griff und ihm wünschte ich am Ende noch viele glückliche Jahre.

Das Buchcover gefällt  mir ausgesprochen gut. Der Einband schimmert so wunderschön und die Klappeninnenseiten vorne und hinten sind liebevoll mit Abbildungen des Rentierschlittens gestaltet. Ich hatte vorher gar nicht auf die Größe des Buches geachtet und war dann begeistert, als ich es in der Hand hielt. Es ist ein kleines hochwertiges Büchlein und eignet sich hervorragend zum Geschenk in der Advents- und Weihnachtszeit.

Fazit:
Nicht nur die Größe und Gestaltung des Buches hat mich begeistert. Die Geschichte fand ich ebenfalls sehr unterhaltsam und durchaus realistisch. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und wie erwähnt, kleine Geschenke kann man immer machen 😉


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.