Dienstag, 15. August 2017

Rezension - Auf den Wellen des Glücks


Autorin: Petra Schier

Titel: Auf den Wellen des Glücks

Genre: Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 15. August 2017

Seiten: 97

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




Die Autorin Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit Mann und Hund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Fernuniversität Hagen, und seit 2003 arbeitet sie als freie Autorin. Ihre sehr erfolgreichen historischen Romane erscheinen im Rowohlt Taschenbuch Verlag, ihre Weihnachts- und Liebesromane bei Rütten & Loening sowie MIRA Taschenbuch und Weltbild. Sie ist Mitglied im Syndikat und bei DELIA sowie Vorsitzende der Jury des DELIA-Literaturpreises sowie des DELIA-Jugendliteraturpreises.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Pause von der Männerwelt, das hat Silvana sich vorgenommen. Zu viele Risse hat ihr Herz schon bekommen, wenn wieder einmal eine Liebe zerbrach. Seit zwei Jahren ist sie jetzt schon Single und zur Belohnung beschließt sie, eine Kreuzfahrt in die Karibik zu machen. Doch dann begegnet Silvana auf dem Schiff dem umwerfenden Marcos Costales und plötzlich geraten all ihre guten Vorsätze mächtig ins Wanken. Könnte dieser Mann wirklich ihre große Liebe sein?



Meine Meinung:
Diesmal hat Petra Schier einen Kurzroman geschrieben, zu dem mir erst mal folgendes einfällt: Kurz, aber oho, aber sowas von oho. 😉
Damit könnte nun alles zu dem Buch gesagt sein, von meiner Seite aus, aber wer meine Rezensionen liest, weiß, dass ich es nicht bei einem Satz lassen kann. Allerdings ist es sehr schwer eine Rezension über einen Kurzroman zu schreiben, ohne zu viel zu verraten.
Vielleicht fragt sich jetzt auch der eine oder die andere, warum ich überhaupt einen Kurzroman lese, wenn ich doch meist kritisiere, dass mir die Geschichten zu kurz sind, wenn es nicht mindestens 200 Seiten oder annähernd so viele sind, die ich lesen kann. Also erstens gibt es reichlich Gründe für Ausnahmen und zweitens würde ich jetzt einfach mal behaupten, dieses Buch gehört zu einem anderen, das mir sehr gefallen hat: Körbchen mit Meerblick, denn Silvana ist die Mutter von Melanie, der Protagonistin des Buches.

Fazit:
Wer das Buch "Körbchen mit Meerblick" kennt, wird dieses mit Sicherheit lesen wollen. Wer nun neugierig ist, aber das Buch noch nicht gelesen hat, sollte beide erwerben und unbedingt lesen. Mir haben beide gefallen und ich gebe gerne eine Leseempfehlung. Trotzdem möchte ich allerdings noch erwähnen, dass jedes Buch für sich gelesen werden kann und man keine Kenntnisse aus dem anderen benötigt.

Ich finde es auch immer sehr interessant, was andere Blogger zu einem Buch schreiben, das mich begeistert hat. Ich darf hier auf eine Rezension hinweisen von Tii und Ana's kleiner Bücherwelt


Ich gehöre zu dem Team der Testleserinnen von Petra Schier und deshalb konnte ich dieses Buch vorab lesen, was ich toll fand. Bin ich doch immer so neugierig auf ihre Bücher, aber nun musste ich still sein, bis das Buch erscheint, bevor ich etwas dazu sagen konnte.

Sonntag, 13. August 2017

Rezension - Mord in Ditzum


Autorin: Susanne Ptak

Titel: Mord in Ditzum

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. August 2017

Seiten: 200

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Susanne Ptak wurde 1964 in Düsseldorf geboren. 2003 zog sie mit ihrem Ehemann ins schöne Ostfriesland, wo sie vier Jahre lang eine kleine Schafskäserei betrieben haben. Die Autorin liebt Krimis, in denen sie ihre Leidenschaft für Schafe, Wolle, Ostfriesland und leckeres Essen mit einfließen lässt.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Grauenhaftes erschüttert die sommerliche Idylle des ostfriesischen Fischerdorfs Ditzum. Am Ufer wird die Leiche einer Frau entdeckt – das blonde Haar verfärbt vom Blut. Theda Borchers ist sich sicher: Es handelt sich bei der Toten um ihre Nichte Famke aus Ditzum. Doch die ist offiziell vor zwölf Jahren als vierzehnjähriges Mädchen bei einem Unfall ums Leben gekommen…
Was ist damals wirklich geschehen? Das ganze Dorf scheint sich gegen die Ermittlungen zu sperren, düstere Geheimnisse liegen in der Luft, aber alle halten dicht. Verzweifelt bittet Theda ihre Freundin Dr. Josefine Brenner um Hilfe, und sofort macht sich die Rechtsmedizinerin im Ruhestand auf nach Ostfriesland. Mit ihren unorthodoxen Ermittlungsmethoden geht Josefine der Sache gemeinsam mit der hiesigen Polizei auf die Spur. Nach und nach fördern die Ermittler eine ganze Serie an Verbrechen zutage, als der Täter erneut zuschlägt...


Meine Meinung:
Nachdem ich die Freundinnen Josefine und Theda in "Mord in Pilsum" kennen gelernt hatte, wollte ich die beiden unbedingt bei der Aufklärung eines weiteren Falles begleiten.

Theda hat ihre Freundin aus Düsseldorf um Hilfe gebeten, als sie feststellte, dass die Tote am Fähranleger anscheinend ihre Nichte war. Mit ihrem Enkel eilt Josefine nach Ostfriesland. Und schon waren wir alle mittendrin in der Geschichte, die von vorne bis hinten sehr spannend war. Natürlich wollten die beiden sich nicht alleine um die Lösung kümmern und baten die zuständige Polizei vor Ort um Mithilfe. Ich fand es sehr spannend, was alle herausfanden, denn es sollte sich zeigen, dass es eine Menge an Ermittlungsergebnissen gab, womit keiner und vor allem ich nicht gerechnet hatte.

Die Autorin hat es auch diesmal wieder geschafft und ein sehr spannendes Buch geschrieben. Ich wusste lange Zeit nicht, wer der Täter sein könnte und hatte laufend neue Ideen oder Verdachtsmomente. Von der Auflösung am Ende war ich sehr überrascht.
Mir hat natürlich gefallen, dass das Buch diesmal etwas mehr Seiten hatte und so auch auf andere Situationen mehr eingegangen werden konnte. Außerdem ist soviel passiert, kürzer hätte es gar nicht werden dürfen, es wären sonst zu viele Lücken entstanden.

Susanne Ptak hat mich durch Nebensächlichkeiten auch neugierig auf die Gegend gemacht. Zu gerne würde ich doch mal ein Teehuus aufsuchen und oder am Siel spazieren gehen.


Fazit:
In Ostfriesland ist allerhand los! Ein sehr spannender Krimi, den ich gerne empfehle. Ich freue mich schon auf weitere Folgen, in denen Theda und Josefine mitmischen.


Beim Klarant-Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Inselpink


Autorin: Stina Jensen

Titel: Inselpink

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 30. Juni 2017

Seiten: 299

Altersempfehlung: Erwaschsene






Die Autorin Stina Jensen liebt die ostfriesischen Inseln genauso wie die Balearen – seit 2016 gehören auch Irland und Island ganz oben auf die Liste ihrer Lieblingsinseln. Sie liebt das Reisen und saugt neue Umgebungen in sich auf wie ein Schwamm – meist kommen dabei wie von selbst die Figuren in ihren Kopf und ringen dort um die Hauptrolle in ihrem nächsten Roman. Im wahren Leben wohnt die Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main. Unter dem Autorennamen Alice Golding verfasst sie außerdem romantische Komödien und turbulente Familienromane, die immer wieder in den eBook-Bestsellerlisten zu finden sind.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sechs Wochen arbeiten an einem sonnigen Traumstrand Mallorcas, nur Spaß und unkomplizierte Begegnungen – das kommt Ida nach einer stressigen Zeit gerade recht. Sie verliebt sich sofort in die kleine Bucht der Mittelmeerinsel – und auch Xavi, der sympathische Sohn ihrer Chefin Lola, hat es ihr angetan. Da die beiden aber Streit haben, soll sie ihm unbedingt fernbleiben. Das sollte zu schaffen sein, denkt Ida. Doch leider hat sie ihre Rechnung ohne Xavis Hartnäckigkeit gemacht. Auf einer Hochzeit kommt es zum Eklat, und schon steckt Ida mittendrin in spanischen Familienangelegenheiten und riskiert, nicht nur ihren Job, sondern auch ihr Herz zu verlieren ...


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich bisher nur das Buch "Inselblau" gelesen, was mir allerdings gefallen hat und deshalb hatte ich Lust dieses Buch ebenfalls zu lesen.
Diesmal spielen die Inseln Island und Mallorca eine Rolle, wobei ich letztere zum Urlaub machen und auch arbeiten durchaus vorziehen würde.

Ida hat gerade ihren Job verloren und sich von ihrem Freund getrennt. Da kommt die Anfrage genau zur richtigen Zeit, ob sie 6 Wochen  in einem Hotel auf Mallorca arbeiten will, denn die Hotelbesitzerin hat sich ausgerechnet beide Arme gebrochen.

Was Ida dort nun alles erlebt, wen sie kennen lernt und welche Rolle ihre Familie bei  anstehenden Entscheidungen spielt, hat Stina Jensen sehr fesselnd und auch humorvoll beschrieben. Ich freute mich, dass ich mit Ida auf Mallorca sein konnte und war gespannt, wie sich denn alles entwickeln würde. Ich möchte nur soviel verraten, dass mir das Ende gut gefallen hat.


Fazit:
Eine schöne leichte Sommerlektüre, die ich gerne weiterempfehle. Es gibt inzwischen vier Inselbücher, die aber unabhängig voneinander gelesen werden können.

Rezension - Die Geheimnisse der Sommerfrauen


Autorin: Sissi Flegel

Titel: Die Geheimnisse der Sommerfrauen

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 1. August 2017

Seiten: 377

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Sissi Flegel, Jahrgang 1944, hat neben ihren Romanen für erwachsene Leser sehr erfolgreich zahlreiche Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, die in 14 Sprachen erschienen sind und mehrfach preisgekrönt wurden. Die Autorin ist verheiratet und lebt in der Nähe von Stuttgart.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Vier Freundinnen, die zusammenhalten wie Pech und Schwefel – und es gibt nichts, was sie auseinander bringen kann. Bis auf die kleinen Geheimnisse, die jede Frau umwehen … Simone, Magret und Heiderose freuen sich auf einen entspannten Kurzurlaub in Paris – doch eine SMS von Claudia stellt alles auf den Kopf. Plötzlich haben sie nicht nur das Vertrauen in ihre Freundin verloren, sondern auch in ihre Männer, denn mit einem von ihnen fährt Claudia in ein romantisches Wochenende. Zum Umkehren ist es zu spät, daher stürzen sich die drei Frauen in die Stadt der Liebe – und in so manches delikate Abenteuer, das die Ehemänner zu Hause erbleichen lassen würde … 

 „Die Geheimnisse der Sommerfrauen“ ist ein Sammelband der vier Romane „Vier Frauen und eine SMS“, „Vier Frauen und ein Feuerwerk“, „Vier Frauen und ein Baby“ und „Vier Frauen und ein Garten“ . Die obige Kurzbeschreibung bezieht sich auf das erste Buch in diesem Sammelband.


Meine Meinung:
Das schöne an einem Sammelband ist ja, dass ich alle vier Bücher hintereinander ohne lange Wartezeit lesen kann. Aber trotzdem eine Stelle finde, wo ich das Buch für eine Pause mal zur Seite legen kann. Denn leider kann ich nicht ununterbrochen lesen 😉

Vier Freundinnen, die unterschiedlicher nicht sein können, sei es vom Alter, vom Aussehen oder was ihren Lebensinhalt und Beruf betrifft. Sie haben sich gefunden und halten zusammen, es sei denn eine kommt auf die verrückte Idee, eine SMS zu schicken, die viel aber doch nicht alles aussagt.
Wie die restlichen drei damit umgehen hat die Autorin sehr humorvoll beschrieben.  Sie hat in allen Büchern die Geschehnisse aus Sicht von Simone geschildert, was mir sehr gut gefallen hat.

Aber es geht nicht nur um diese verflixte SMS sondern zeigt auch, dass die Frauen im Allgemeinen zusammen halten, eine Lösung finden, wenn Situationen aussichtslos erscheinen und vor allem können sie ganz schön clever vorgehen. In jeder der vier Geschichten spielt eine andere der Freundinnen die Hauptrolle, aber ich werde hier bestimmt nicht verraten, was es mit dem Feuerwerk auf sich hat, welche Rolle ein Baby spielt und zuletzt, was es mit dem Garten auf sich hat.

Sehr flüssig werden die Geschichten erzählt und ich hätte nichts dagegen, noch etwas mehr über die Freundinnen, den Weinbergen, dem Backhaus und dem ganzen drumherum zu lesen. Denn die Geschichten spiegeln nicht nur ein Alltagsleben wieder, es zeigt auch, was Freundschaften bewirken können.


Fazit:
Ein schönes Buch für den Sommer, für entspannte Stunden auf dem Balkon oder Garten sogar für den Strand, aber es kann auch wunderbar zu anderen Jahreszeiten gelesen werden. Aber ich würde empfehlen, jetzt zu zuschlagen.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Donnerstag, 10. August 2017

Rezension - Chili und Schokolade


Autorin: Lilli Beck

Titel: Chili und Schokolade

Gerne: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 1. Oktober 2009

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rowohlt




Die Autorin Lilli Beck, Jahrgang 1950, wurden in Weiden/Oberpfalz geboren. Sie hat als Model, Schauspielerin und Visagistin gearbeitet und kocht für ihr Leben gern. Lilli Beck hat eine Tochter und lebt heute in München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Evelyn hat ihr tristes Hausfrauendasein satt. Die Kinder sind längst ausgezogen, für Ehemann Konrad ist sie quasi Luft, und dann stirbt auch noch ihr geliebter Terrier Oscar. Erst als sie die flippige Ulla kennenlernt, kommt wieder Bewegung in Evelyns grauen Alltag. Die beiden Frauen sind so verschieden wie Chili und Schokolade. Ulla ist alles, was Evelyn nie war: selbstbewusst, aktiv und sexy. Trotzdem freunden sie sich an, denn sie teilen eine große Leidenschaft: das Kochen. Doch gerade als Evelyn aufblüht, macht sie eine bittere Entdeckung: Konrad hat eine Geliebte! Evelyn holt zum Gegenschlag aus. Und hat dafür ein ganz besonderes Rezept. Denn Rache ist ja bekanntlich süß …


Meine Meinung:
Von Lilli Beck habe sich schon einige Bücher gelesen, die mir gut gefallen haben. Auf dieses Buch war ich nun sehr neugierig, denn zufällig tragen die beiden Protagonistinnen meinen und den Namen einer meiner Freundinnen. 😉
Schnell hatte ich beide in mein Leserherz geschlossen, denn ich fand es schon toll, was die beiden so unternehmen wollten. Darüber will ich hier natürlich nichts verraten, um keinen die Lesefreude zu nehmen.
Lilli Beck hat es verstanden in diesem Buch einige Überraschungen einzubauen. Klischees wurden angesprochen, die mich so ein bisschen auf die Palme bringen konnten, von wegen Emanzipation und Gleichberechtigung. Man merkt, ich war mal wieder mittendrin und so richtig dabei, es war für mich real und gerne hätte ich dem einen oder anderen mal meine Meinung gesagt.
Eines möchte ich allerdings anmerken, dieses Buch hat Lilli Beck 2009 geschrieben, alle anderen die ich kenne, danach. Ich persönlich meine, dass es eine Steigerung gab und mir die letzten Bücher am allerbesten gefallen haben. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.

Fazit:
Ein unterhaltsames Buch aus der Frühzeit der Autorin, wobei ich mal nachsehen muss, wann sie mit dem Schreiben ihrer Bücher angefangen hat. Auf jeden Fall ist dieses schon älter.


Bei Lilli Beck möchte ich mich vielmals für das Buch bedanken, ich habe es bei einer Verschenkaktion gewonnen, was mich natürlich sehr gefreut hat.

Rezension - Die Melodie des Sommers


Autorin: Verena Rabe

Titel: Die Melodie eines Sommers

Genre: Roman

Version: eBook

erschienen: 2. Mai 2017

Seiten: 313

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dotbooks der eBook-Verlag




Die Autorin Verena Rabe wurde 1965 in Hamburg geboren. In Göttingen und München studierte sie Neuere Geschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Volkswirtschaftslehre. Nach ihrem Studium und einem mehrmonatigen Auslandsaufenthalt in London arbeitete sie zunächst als Journalistin und begann dann, Romane zu schreiben. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg und engagiert sich im Writers´Room und bei den DeLias.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine Liebe, die nicht stillsteht … Mit Luis hätte sich Kristina alles vorstellen können – damals, in ihrer Studentenzeit. Doch er war noch nicht bereit, sich für immer zu binden. Und nun, 20 Jahre später, steht sie ihm wieder gegenüber, in einem kleinen Fado-Restaurant an Lissabons malerischer Küste. Trotz all ihrer Zweifel und der Enttäuschung von damals verliebt sich Kristina erneut Hals über Kopf und verbringt mit Luis Tage heimlicher Leidenschaft. Doch ihr neu gefundenes Glück ist nicht von langer Dauer, denn Kristina ist verheiratet und hat zudem ein Geheimnis, welches die neu entflammte Liebe zu zerstören droht …


Meine Meinung:
Dieses Buch macht große Lust auf eine Reise nach Portugal. Als Leserin konnte ich Kristina nach Lissabon begleiten und habe sehr viel über die Gegend und ganz besonders über Fado, dem portugiesischen Musikstil erfahren.
Natürlich ist das Buch kein reiner Reiseführer, es beschreibt hauptsächlich das Leben von Kristina. Ihre Kinder sind aus dem Haus, ihr Mann alleine in Urlaub gefahren und ihr fehlt nun etwas. Seit langem hat sie mal wieder Zeit für sich alleine und weiß nichts rechtes damit anzufangen. Kurz entschlossen bucht sie einen Urlaub. Dass sie allerdings dort ihrer ganz großen Liebe, die sie nie vergessen hat, wieder begegnet, hätte sie nun nicht gedacht.
Ich fand es zwar sehr interessant, Kristina zu begleiten und zu beobachten, wie sie mit der ganzen Situation umgeht, aber so  richtig anfreunden konnte ich mich nicht mit ihr. Mir war auch nicht klar, was ich ihr wünschen und vor allem raten sollte, denn sie musste sich nun endlich mal entscheiden und dazu stehen.
Für mich stellte sich dann beim Lesen auch die Frage, müssen Geheimnisse offenbart werden? Ist es manchmal nicht besser, man lässt sie ruhen. Achja und ist es wirklich Liebe, was Kristina für Luis empfand oder war es etwas anderes? Durch seitenlange Schilderungen bestimmter Situationen stellten sich mir diese weiteren Fragen.
Auf jeden Fall fand ich es schon interessant und ich konnte das Buch mal wieder nicht aus der Hand legen, weil ich natürlich unbedingt wissen wollte, wie es denn nun tatsächlich endet.

Fazit:
Urlaub, Portugal und Alltag einer Frau und Mutter, die auf einmal alleine zu Hause ist. Eine interessante Mischung, die uns Leser unterhält.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Der Sommer der Inselschwestern


Autorin: Susan Mallery

Titel: Der Sommer der Inselschwestern

Genre: Roman

Version: eBook, broschiert und Hörbuch

erschienen: 7. August 2017

Seiten: 328

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Harper Collins




New York Times-Bestsellerautorin Susan Mallery wird von den Kritikern als mitreißende Autorin gefeiert und unterhält mit ihren witzigen, emotionalen Romanen über Frauen und ihre Beziehungen Millionen von Leserinnen auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem unerschrockenen Zwergpudel in Seattle, wo das Wetter zwar nicht gut, der Kaffee dafür aber umso besser ist.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Drei Schwestern nennt man die Häuserzeile auf Blackberry Island, und spontan kauft die junge Kinderärztin Andi das letzte Häuschen. Nach einer schweren Enttäuschung braucht sie dringend ein Heim für Herz und Seele. Was sie nicht nur im Haus, sondern vor allem bei ihren beiden neuen Nachbarinnen Deanna und Boston findet. Die zwei Frauen zeigen Andi: Wenn die Straße des Lebens holprig ist, braucht man dringend Freundinnen! Besonders, wenn eine unerwartete Liebe alles durcheinander zu bringen droht …


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen und war gespannt, was sie diesmal geschrieben hat. Zumal die Aufmachung des Covers sich erheblich von den anderen Büchern abhob und mich noch neugieriger machte.

So lernte ich zunächst Andi kennen, eine der drei Frauen, die in einer Häuserzeile wohnten, die "Drei Schwestern" genannt wurden. Andi wurde vor dem Altar von ihrem Verlobten verlassen und wollte auf der Insel als Kinderärztin einen Neuanfang starten. Ziemlich schnell lernten wir beide ihre Nachbarinnen Boston und Deanna kennen. Das war der Moment, wo ich dachte, ohje, alle drei haben aber reichlich Probleme, die sie mit sich herum schleppen. Mir war das fast schon etwas zu viel.
Aber das musste wahrscheinlich so sein, denn die Autorin wollte uns Lesern wohl vermitteln, dass man Freundschaften eingehen muss, Vertrauen zu anderen aufbauen sollte und mal über den eigenen Schatten springen muss.

Auf jeden Fall hat Susan Mallery es geschafft und mich an das Buch gefesselt. Ich wollte nun unbedingt wissen, ob die Frauen ihren Weg finden und wie die Geschichte endet. Es fiel mir allerdings schwer zu allen Sympathien aufzubauen, wobei Andi noch am besten abschnitt.


Fazit:
Ein Buch, das Leser unterhält aber auch nachdenklich machen kann. Es zeigt mal wieder, dass Eltern oder andere Erwachsene junge Menschen sehr prägen, nicht immer zu ihrem eigenen Glück. Außerdem gibt es in fast jedem Leben Situationen, mit denen man fertig werden muss, was manchen leichter und anderen schwerer fällt.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Und dann kam Mr. Willow


Autorin: Anna Saalbach

Titel: Und dann kam Mr. Willow

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 7. August 2017

Seiten: 263

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




Anna Saalbach arbeitete viele Jahre als Zentraleinkäuferin für ein großes Filialunternehmen, bevor sie nach der Geburt ihres ersten Sohnes damit begann, sich ihren Kindheitstraum zu erfüllen und endlich mit dem Schreiben anfing. Zunächst als freie Redakteurin für unterschiedliche namhafte Magazine (Print und Online), bis sie 2007 ihren ersten Jugendroman verfasste und veröffentlichen konnte. Seit 2007 ist sie als freie Autorin tätig und hat inzwischen rund 60 Bücher bei großen, bekannten Verlagen veröffentlicht. Im Kinderbuchbereich ist ihr eine Bestsellerreihe geglückt, die inzwischen in vielen Sprachen übersetzt wurde. Im Herbst 14 ist ihr erster Frauenroman erschienen, im Frühjahr 16 erscheint ein weiterer Roman. Anna Saalbach ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in einer Kleinstadt zwischen Hamburg und Hannover



Kurzbeschreibung, übernommen:
Gerade dachte Mirka noch, der Mann ihrer Träume würde ihr in London einen Heiratsantrag machen. Doch statt eines Rings schenkt er ihr die ganze Wahrheit: Er ist mit einer anderen verlobt, und die erwartet sein Kind. Völlig aufgelöst sitzt Mirka im Park, als plötzlich ein zerknautschter Corgi vor ihr hockt. Kurz entschlossen tauft sie ihn Mr. Willow und nimmt ihn mit sich. Schon bald entpuppt er sich nicht nur als guter Zuhörer, sondern scheint auch genau zu wissen, wer Mirkas Mr. Right ist.



Meine Meinung:
Mal wieder habe ich mich von dem Cover dazu verführen lassen und mich dadurch für das Buch interessiert. So kam es, dass ich einen netten unterhaltsamen Roman in der Hand hatte. Die Geschichte war zwar ziemlich vorhersehbar, aber trotzdem nicht langweilig.

Mirka erwartet einen Heiratsantrag, als Ruben mit ihr nach London fliegt, aber stattdessen sagt er, dass er verlobt ist und Vater wird. Frustriert läuft sie in einen Park und dort kommt ein kleiner Hund, der sehr anhänglich wird. Spontan beschließt Mirka, ihn mit nach Deutschland zu nehmen. Mr. Willow, so ruft sie ihn begleitet sie seitdem und zeigt ihr auch, was er von wem hält .

Nun will ich hier nicht den Inhalt des Buches erzählen. Nur soviel, dass Mirka einiges in ihrem Leben ändert, eine beste Freundin hat, die sie unterstützt und es zu den unvermeidlichen Verwicklungen kommt. Mirka war mir seht sympathisch, allerdings gerät sie immer wieder in merkwürdige Situationen, was große Auswirkungen auf den Verlauf der Geschichte haben wird.

Fazit:
Anna Saalbach hat die Geschichte von Mirka und Mr. Willow herrlich erfrischend erzählt. Herz und Humor kamen nicht zu kurz. Wer also Ausschau nach einem netten unterhaltsamen Buch hält, sollte hier zugreifen.


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 9. August 2017

Autoreninterview - Ulrike Busch

Auch diesmal habe ich das Interview nicht selber geführt, aber ich wollte es Euch nicht vorenthalten, denn ich lese die Bücher von Ulrike Busch immer mit sehr viel Begeisterung und finde es klasse, wenn ich etwas mehr über die Autorin und die Bücher erfahren kann.





Die Ostfrieslandkrimi-Autorin Ulrike Busch begeistert ihre Leser mit ihrer erfolgreichen Krimi-Reihe „Kripo Greetsiel ermittelt“. 2017 ist sie gleich mit den drei Bänden „Tod am Deich“, „Mordskuss und „Mordsleben“ durchgestartet und in den Bestsellerrängen der Amazon TOP TEN vertreten. Ein Grund mehr für uns, die sympathische Autorin zum Interview zu bitten.



Interview mit Ulrike Busch zu ihrer Bestsellerreihe „Kripo Greetsiel ermittelt“




1.) Liebe Ulrike, die Greetsieler Kommissare Tammo Anders und Fenna Stern aus deiner neuen Krimi-Reihe „Kripo Greetsiel ermittelt“ kommen wunderbar bei den Lesern an. Die danken es dir mit TOP – Plätzen in den Buch-Charts. Was denkst Du, was die Erfolgsgeschichte der Serie ausmacht?


Ich freue mich riesig darüber, dass Tammo und Fenna bei den Lesern so gut ankommen. Was den Erfolg dieser Reihe ausmacht? Ich vermute, er ist ganz einfach darin begründet, dass die zwei ganz normale Charaktere sind – mit all den Stärken und Schwächen, Abneigungen und Gewohnheiten, die man in der Lebensmitte so hat. Sicher können viele Leser sich selbst oder Menschen, die ihnen nahestehen, in diesen Figuren wiedererkennen oder zumindest nachempfinden, wie die beiden sich fühlen.




Nun seid Ihr sicher neugierig geworden und wollt mehr wissen, aber ich will nicht das gesamte Interview hier veröffentlichen. Ihr könnt gerne weiterlesen auf der Seite "Ostfrieslandkrimid.de"
Dort werden auch die Cover weiterer Bücher von ihr gezeigt, die übrigens alle gerne empfehle.

Samstag, 5. August 2017

Rezension - Der Herzschlag Deiner Worte



Autorin: Susanna Ernst

Titel: Der Herzschlag Deiner Worte

Genre: Liebesroman, Schicksal

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen als  eBook: 1. August 2017

erschienen als Taschenbuch : 1. September 2017

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Knaur 





Die Autorin Susanna Ernst wurde 1980 in Bonn geboren und schreibt schon seit ihrer Grundschulzeit Geschichten. Sie leitet seit ihrem sechzehnten Lebensjahr eine eigene Musicalgruppe, führt bei den Stücken Regie und gibt Schauspielunterricht. Außerdem zeichnet die gelernte Bankkauffrau und zweifache Mutter gerne Portraits, malt und gestaltet Bühnenbilder für Theaterveranstaltungen. Das Schreiben ist jedoch ihre Lieblingsbeschäftigung für stille Stunden, wenn sie ihren Gedanken und Ideen freien Lauf lassen will. Ihr Credo: Schreiben befreit!


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als der junge Musiker Alex vom plötzlichen Tod seines Vaters erfährt, wirft ihn das aus der Bahn. Auf der Beerdigung begegnet er seiner Patentante Jane zum ersten Mal und ist tief beeindruckt von der scheinbar unbekümmerten Lebensfreude der schwer erkrankten und an den Rollstuhl gefesselten Frau. Jane ist es, die Alex plötzlich neue Wege eröffnet. So führt sie ihn geradewegs in die Arme der temperamentvollen Jung-Autorin Maila, in die sich Alex Hals über Kopf verliebt. Doch warum lässt Maila weder in ihren Geschichten noch im eigenen Leben ein Happy End zu? Und wieso wird Alex das Gefühl nicht los, dass Jane etwas verheimlicht? Und was hat all das mit seinem verstorbenen Vater zu tun? Erst als sich Alex auf die Spuren alles Unausgesprochenen begibt, gelingt es ihm, zu erkennen, wie die unterschiedlichen Geheimnisse derer, die er liebt, miteinander verwoben sind. Kann er Maila mit diesem Hintergrundwissen davon überzeugen, dass doch noch alles gut wird?


Meine Meinung:
Hach, ich liebe die Bücher von Susanna Ernst. Wenn ich eins ihrer Bücher zur Hand nehme, dann weiß ich, dass ich gut unterhalten werde, dass es berührend wird und ich mal besser die Taschentücher nicht zu weit weg lege.  Ihr meint, das wäre langweilig, wenn ich das alles schon im Vorfeld weiß? Nein! Denn die Autorin überrascht mich immer wieder mit ihren Geschichten.

Ich habe mir ja vorgenommen, dass ich nie etwas vom Inhalt der Bücher verrate, wenn ich sie rezensiere. Allerdings fällt es mir diesmal schon schwer, denn so kann ich auch nicht auf bestimmte Situationen eingehen und schreiben, was mir ganz besonders gut gefallen hat.
Aber natürlich kann ich erwähnen, dass mich Susanna Ernst auch diesmal wieder an ihr Buch gefesselt hat. Wie eine bestimmte Person, die sich gewundert hat, warum sie das alles sehen muss, konnte ich zunächst die Zusammenhänge auch nicht verstehen. Allerdings war am Ende keine Frage mehr offen und ich fand es klasse, dass tatsächlich die richtige Entscheidung getroffen wurde.

Wie auch bei den anderen Büchern der Autorin hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Sie hat sehr berührend über die Schicksale und Lebenswege der Beteiligten geschrieben. Ich war natürlich sofort so richtig mittendrin und habe jeden Einzelnen in mein Leserherz geschlossen. Ganz besonders die kleine Leni, sie hat ebenfalls mich sofort um den Finger gewickelt und mich manches Mal zum Grinsen gebracht. Vielleicht möchtet Ihr wissen was ein "Aaasnolle" ist? Leni kennt es und Ihr werdet es kennen lernen, wenn Ihr das Buch lest.


Fazit:
Dieses wunderschöne berührende Buch möchte ich auf jeden Fall allen empfehlen. Mich hat es begeistert und ich könnte so viele Stellen aus dem Buch zitieren, aber ich will ja nicht spoilern.

Bei dem Verlag und bei Netgalley  möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Nachtblau


Autorin: Simone van der Vlught

Titel: Nachtblau

Genre: Historisch

Version: eBook und broschiert

erschienen: 10. Juli 2017

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Harper Collins




Simone van der Vlugt (1966) gehört unter die TOP 3 der bekannten und erfolgreichsten Krimiautorinnen in den Niederlanden. Neben ihren Spannungsromanen schreibt sie Jugendbücher und historische Romane. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen,darunter des NS Publieksprejs und den Alkmaarse Cultuurprijs.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die junge Haushälterin Catrijn ist begeistert, als sie mit ihrer Dienstherrin den großen Rembrandt besuchen darf. Sie selbst kann gut malen, übt ihr Talent aber nur heimlich aus. Als die Schatten der Vergangenheit sie einholen und sie fliehen muss, findet sie Unterschlupf bei dem Besitzer einer Porzellanfabrik in Delft. Zusammen mit Evert beginnt sie, die faszinierende Keramik zu verzieren, die sich weltweit einen Namen machen wird: Das Delfter Porzellan. Doch das Glück mit der nachtblauen Farbe ist nur von kurzer Dauer. Catrijn weiß, dass sie für eine vergangene Sünde zahlen muss.


Meine Meinung:
Geschichtsunterricht mal etwas anders....
Interessant fand ich es, etwas über die Delfter Kacheln, das Delfter Blau und Holländisches Porzellan zu erfahren, aber nicht langweilig und trocken sondern in einen Roman verpackt mit einer spannenden und auch berührenden Geschichte.
Catrijn, eine junge Witwe will aus verschiedenen Gründen ihren Heimatort verlassen und in der Ferne etwas ganz neues anfangen. Leicht fällt es ihr dabei nicht, denn es gibt reichlich Steine, die ihr in den Weg gelegt werden oder Situationen, die brenzlig für sie werden könnten.
Sehr fesselnd hat die Autorin beschrieben, was Catrijn alles so erlebt und wie ich schon erwähnte, habe ich gleichzeitig auch wieder einiges sehr interessantes erfahren.
Ich möchte hier nicht weiter auf den Inhalt des Buches eingehen, um nicht zuviel zu verraten. Es lohnt sich aber auf jeden Fall zu lesen, welches Geheimnis sich hinter dem Weggang von Catrijn verbirgt und ob sie es schafft, ihren Weg  zu gehen.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und es gab auch den Ausschlag, dass ich mir das Buch genauer anschaute.  Jeder kennt ja die schönen Motive mit diesen Häuschen, die ich sofort mit Holland verbinde und Delft sagt einem ja auch eine Menge.


Fazit:
Ein interessantes und auch spannendes historisches Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Bei dem Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Wildblumensommer


Autorin: Kathryn Taylor

Titel: Wildblumensommer

Genre: Frauenroman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 28. Juni 2017

Seiten: 400

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe





Die Autorin Kathryn Taylor begann schon als Kind zu schreiben – ihre erste Geschichte veröffentlichte sie bereits mit elf. Von da an wusste sie, dass sie irgendwann als Schriftstellerin ihr Geld verdienen wollte. Nach einigen beruflichen Umwegen und einem privaten Happy End ging ihr Traum in Erfüllung: Bereits mit ihrem zweiten Roman hatte sie nicht nur viele begeisterte Leser im In- und Ausland gewonnen, sie eroberte auch prompt Platz 2 der Spiegel-Bestsellerliste. Mit Daringham Hall – Das Erbe startet sie eine neue Trilogie über große Gefühle und lang verborgene Geheimnisse auf einem englischen Landgut.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zoe steht vor einer schweren Entscheidung: Eine hochriskante OP soll ihr Leben retten. Spontan beschließt sie noch einmal nach Cornwall zurückzukehren, denn dort erlebte sie vor vierzehn Jahren ihr größtes Glück - und ihren schlimmsten Albtraum. Nun endlich will sie die Geheimnisse jenes Sommers klären. Erneut trifft sie auf ihre große Liebe Jack, erneut schöpft sie Hoffnung auf ein Leben an seiner Seite. Aber die Schatten der Vergangenheit drohen auch ihre Zukunft zu zerstören ...


Meine Meinung:
Ich gebe es ja zu, bei diesem Buch war das Cover der Hauptgrund, weshalb ich mich dafür interessierte und erst an zweiter Stelle gab die Kurzbeschreibung den Ausschlag. Aber egal, wie rum es nun war, ich hatte ein gutes und unterhaltsames Buch in den Händen.
Im Grunde sind es denn auch zwei Geschichten, denn Zoe, die vor ihrer riskanten OP unbedingt noch etwas in Erfahrung bringen wollte, tauschte im Grunde ihr Haus mit dem von Rose. So kam es, dass Rose nach London reist und Zoe in dem Haus von Rose in Cornwall alte Erinnerungen auffrischen kann.

Sehr schnell hat mich die Autorin mit der Geschichte an das Buch gefesselt. Ich wollte natürlich auch wissen, was Zoe unbedingt in Erfahrung bringen wollte und außerdem war ich neugierig, wie Rose ihre Zeit in London verbringt.
Natürlich gab es die üblichen Verwicklungen, das "nicht-miteinander-reden", was mich immer wieder ärgert und total veraltete Einstellungen, die erheblichen Einfluss auf Personen haben. Spannend und dramatisch fand ich das alles und ich hoffte für beide Frauen, dass es für sie gut endet. Denn sie beide mochte ich sehr und gönnte es ihnen, dass sie ihren Weg finden und glücklich werden.


Fazit:
Ein schönes Buch, was vieles anspricht Vertrauen, Freundschaft, Mut und die Liebe nicht zu vergessen. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung.

Bei dem Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ein Hotel zum Verlieben - Fleetwood Kisses


Autorin: Martina Gercke

Titel: Ein Hotel zum Verlieben

Genre: Frauenroman

Version: eBook

erschienen: 31. Juli 2017

Seiten: 262

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Martina Gercke lebt mit ihrem Mann und den zwei erwachsenen Kindern in ihrer Lieblingsstadt Hamburg. Ihre Leidenschaft für das Schreiben hat sie erst relativ spät entdeckt. Nachdem Frau Gercke einmal angefangen hatte, wurde das Schreiben schnell zur großen Leidenschaft. Ihre Liebe zum Happy End hat Frau Gercke dazu bewogen heitere Liebesromane zu schreiben. Ihre Bücher sollen wie ein guter Kinofilm vor den Augen des Lesers ablaufen. Man soll lachen, weinen und schmunzeln können und das Buch mit einem guten Gefühl im Bauch lesen. In ihre Romane fließen alltägliche Geschehnisse,witzige Erlebnisse aus ihrem Freundeskreis und eigene Erfahrungen. Die Inspiration für ihre Geschichten ist jedoch das Leben selbst mit all seinen Höhen und Tiefen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
In Jools‘ Leben läuft alles perfekt. Sie arbeitet als PR-Managerin in New York und ist mit dem erfolgreichen Geschäftsmann Dean zusammen. Eine unerwartete Erbschaft bringt ihr Leben auf einen Schlag ganz schön durcheinander. Die uneheliche Halbschwester ihres Vaters hat ihr ein Hotel in einem winzigen Ferienort in England vermacht. Jools will verkaufen, doch das Erbe ist an eine Bedingung geknüpft: Sie muss nach England fliegen. Dort angekommen hält Jools an ihren Plänen fest, obwohl das Hotel ein Traum und seine Managerin Emily ihr von Anfang an sympathisch ist. Doch dann lernt sie den Koch Luca kennen, der nicht nur den besten Kaffee kocht, sondern sie auch durch seine einfühlsame Art in seinen Bann zieht. Eine Begegnung mit dem attraktiven Fischer Aidan bringt Jools Gefühlswelt völlig ins Wanken. Plötzlich stellt sich die Frage: Was im Leben wirklich wichtig ist?


Meine Meinung:
Wie so oft beim Lesen von Büchern, die mir gefallen, schließe ich die Protagonistin in mein Leserherz und bin mit ihr vor Ort. Ich begleite sie, wenn sie Entscheidungen treffen muss, ich schimpfe mit ihr, wenn sie nach meiner Meinung anders reagieren sollte, ich freue mich und leide mit ihr. All dies ist mir bei Jools wieder passiert.
Sie hat ein Haus geerbt, was an eine Bedingung geknüpft war. Ich gestehe, es war keine leichte und ich weiß nicht, wie ich mich entschieden hätte. Auf jeden Fall wünschte ich mir die ganze Zeit, dass Jools die für sie richtige Entscheidung treffen würde. Denn nachdem ich sie besser kennen gelernt hatte, wusste ich zumindest, was ich an ihrer Stelle gemacht hätte. Nein, das verrate ich natürlich nicht.

Martina Gercke hat wieder ein Buch geschrieben, das mir gefallen hat. Sie hat mich mit dem Thema und der Handlung an das Buch gefesselt. Was sich als leichte Lektüre anbietet, hat doch genügend Tiefgang, was zum Nachdenken anregt. In der Kurzbeschreibung wurde bereits die Frage gestellt, was im Leben wirklich wichtig ist. Vor allem, wer einem vorgibt, was im Leben wichtig ist. Manche Leute brauchen einen Anstupser, um die Richtung zu finden, die ihnen gut tut. Man könnte auch sagen, man muss sie zu ihrem Glück zwingen.

Die Handlung der Geschichte an sich ist keine ungewöhnliche, deshalb kommt es darauf an, was drumherum so alles passiert und welche Personen eine Rolle spielen. Wie immer verteile ich meine Sympathien und die liebenswerten Bewohner des Ortes habe ich in mein Leserherz geschlossen. Zumal sie für Jools und ihre Entscheidungsfindung sehr wichtig waren, ob nun bewusst oder unbewusst.
Wer Bücher der Autorin kennt, weiß, dass sie immer ein Happy End schreibt. Das hat sie auch diesmal, nur wie es aussieht, verrate ich ebenfalls nicht. Schließlich bedeutet ein Happy End ja nicht zwangsläufig, dass sich bestimmte Personen finden.


Fazit:
Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe und somit kann sich jeder vorstellen, dass wir Leser noch mehr von Jools und allen Beteiligten lesen werden. Ich bin schon sehr gespannt, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


An dieser Stelle möchte ich noch erwähnen, dass ich bei diesem Buch eine der Testleserinnen war. Das ist eine ganz tolle und interessante Sache. Ich freue mich, dass Martina Gercke mich in dieses Team geholt hat. Es macht Spaß, so zu sagen, etwas zu einem Buch beitragen zu können oder besser gesagt zu dürfen. Das alles beeinflusst natürlich nicht meine Beurteilung, meine durchaus, so hoffe ich, konstruktive Kritik habe ich im Vorfeld schon angebracht und bin mit dem Endergebnis zufrieden.

Freitag, 28. Juli 2017

Rezension - Countdown für die Liebe



Autorin: Rike Stienen

Titel: Countdown für die Liebe

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 10. Juni 2017

Seiten: 251

Altersempfehlung: Erwachsene






Rike Stienen arbeitete einige Jahre als Rechtsanwältin, bevor sie sich ihren Traum erfüllte, eine Ausbildung zur Drehbuchautorin zu absolvieren. Seitdem hat sie Stoffe für diverse Filmproduktionen entwickelt, vorzugsweise romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zusätzlich einige Kurzgeschichten in Anthologien und zahlreiche Liebesromane veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Michelle und Julian entscheiden sich unabhängig voneinander, der Erde für immer den Rücken zu kehren und mit einem One-Way-Ticket als erste Aussiedler zusammen mit weiteren Abenteuersüchtigen auf den Mars auszuwandern. Während der harten Ausbildung zu Astronauten, wie einem Survivaltraining mitten in der Wildnis Korsikas, kreuzen sich ihre Wege. Sie verstehen sich auf Anhieb gut – zu gut, denn eine Abstinenzklausel im Mars-Vertrag verbietet die körperliche Liebe unter den Teilnehmern. Werden die beiden die Regel durchhalten oder ist die Anziehung zwischen ihnen stärker als die zum Mars?


Meine Meinung:
Von Rike Stienen habe ich ja schon viele Bücher gelesen, die mir alle gefallen haben, aber diesmal fand ich, dass es etwas ganz besonderes war.
Michelle und Julian kennen sich noch nicht, aber beide wollen mit anderen die ersten Aussiedler auf dem Mars werden. Ich lerne beide unabhängig voneinander kennen und darf sie begleiten, während sie sich vorbereiten und anderen mitteilen, dass sie auswandern wollen.
Das hat mich dann auch nachdenklich gemacht. Wie würde ich reagieren, wenn eine mir nahe stehende Person erzählt, dass sie ein One-Way-Ticket zum Mars erwerben will.
Dann kommt noch hinzu, dass die beiden sich entgegen der Vertragsklausel ineinander verliebt haben. Ich wusste wirklich nicht, welches Ende ich mir wünschen sollte. Und ich musste mich wirklich sehr zusammen reißen und nicht mal eben schnell hinten nachsehen, wie die Geschichte denn endet.
Die Autorin hat mich mit diesem Thema so sehr ans Buch gefesselt, das ich dann in einem Rutsch gelesen habe. Außerdem fand ich es auch sehr interessant, wie die Gruppe sich vorbereiten musste und wie sie alle miteinander klar kamen. Denn wenn sie erst einmal auf dem Mars sind, gibt es kein zurück mehr. Ich verrate natürlich nicht, wie alles ausging. Nur soviel, dass mir das überraschende Ende sehr gut gefallen hat.
Das Cover passt übrigens sehr gut zum Inhalt, wobei es ruhig etwas mehr Erdbeeren hätten sein können. Aber wahrscheinlich hat die jemand vorher vernascht.


Fazit:
Im Grunde hat die Autorin in diesem Buch sehr viel wichtiges miteinander verknüpft, Liebe, Freundschaft, Zusammenhalt, Familie, Alltagsprobleme, berufliche Sorgen, halt alles, was wir alle kennen. Naja, bis auf das Auswandern zum Mars, aber ein bisschen Fantasie schadet ja auch nichts.
Gerne geben ich dazu eine Leseempfehlung.

Rezension - Nonnas goldener Hochzeitsfall



Autorin: Luzi van Gisteren

Titel: Nonnas goldener Hochzeitsfall

Genre: Krimikomödie

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 27. Juli 2017

Seiten: 236

Altersempfehlung: Erwachsene





Über die Autorin
Luzi van Gisteren ist Betriebswirtin, arbeitet im Online Marketing und hat einige Jahre den Kurs "Kreatives Schreiben für Jugendliche" geleitet. Sie ist am Bodensee aufgewachsen und lebt nun mit ihrer Familie in der Nähe von Rosenheim. Mit der Kurzgeschichte "Keimfrei" begann die Autorin im Januar 2014 ihre Werke zu veröffentlichen. Luzi van Gisteren ist das Pseudonym der Schriftstellerin.


Kurzbeschreibung, übernommen
„Nonna kann super kochen, super bügeln, super tanzen, singen und schimpfen. Das ist aber nur die halbe Wahrheit! Denn in Wirklichkeit ist meine Super-Nonna brandgefährlich...“
Federico (12) reist mit seiner italienischen Oma und Hausmeister Gianni an die Amalfiküste: Die Goldene Hochzeit von Nonnas Cousine Gelsomina, Molotovcocktails in Zios Modeatelier, jede Menge Mafiosi und weitere sprühende Vulkankrater. Doch Nonna lässt nicht locker - erst recht nicht bei Camorra & Konsorten!


Meine Meinung:
Hach, war das wieder schön! Eine Krimikomödie vom Feinsten. Mit Humor und Spannung geht die Reise an die wunderschöne Amalfiküste. Ich hatte das Gefühl so richtig dabei zu sein und Nonna, Federico und Gianni zu begleiten. Aber dann gab es Momente, in denen ich froh war auf der sicheren Seite des Buches zu sitzen, denn Nonna sorgte nicht nur für eine turbulente Fahrt sondern legte sich auch noch mit der Mafia an.

Wer meint, eine Oma sitzt strickend im Schaukelstuhl, der soll mal Nonna Carmelina kennen lernen! Fragt mal Federico, der wird Euch schon erzählen, wie toll seine Oma ist. Er muss es wissen, denn er hat sie ja wirklich auf dieser Reise begleitet, (im Gegensatz zu mir, 😉von wegen der sicheren Buchseite). Mehr oder weniger freiwillig befand er sich auf einmal mit ihr und Gianni auf dem Weg zu Nonnas Cousine, die zur Goldenen Hochzeit eingeladen hatte. Jeder weiß, dass in Italien viel Wert auf Familie, Zusammenhalt und Feiern gelegt wird. Deshalb war klar, dass Nonna fahren wollte und am liebsten all ihre Lieben mitgenommen hätte. Nun sind es einige Kilometer von Saarlouis bis zur Amalfieküste und eigentlich ist es keine aufregende Fahrt, es sei denn, eine Nonna sitzt mit im Auto, die sich selten zurück halten kann, besonders dann nicht, wenn es angebracht wäre.

Luzi van Gisteren hat die Geschichte aus Sicht von Federico erzählt, was sehr interessant ist, denn er betrachtet ja vieles  mit anderen Augen. Er persönlich ist sehr froh, dass er mit seiner Nonna gefahren ist, denn im Moment hat er mit Frau Tramper-Uz reichlich Probleme, das ist seine Klassenlehrerin. Was er so nebenbei aus dem Schulalltag erzählt hat mir gefallen und auch andere Bemerkungen von ihm fand ich köstlich. Einen Satz möchte ich hier zitieren: „Das war das Schönste an Italien: Hier musste man nicht etwa sein Bett ordentlich machen, die Schreibtischschublade sortieren oder gute Noten schreiben, hier genügte es, wenn man ganz einfach seinen Teller leer aß.“ Federico fühlte sich wohl. Aber mehr will ich jetzt nicht aus dem Inhalt verraten.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und es verspricht sehr viel Lesevergnügen. Überhaupt sind die Bilder klasse. Im Buchinneren gibt es Karikaturen der Beteiligten, die mich wirklich begeistert haben. Vor allem hatte sie alle noch besser vor Augen.


Fazit:
Von wegen Familienfeiern und die Fahrten dorthin sind langweilig! Mit Nonna Carmelina wird daraus ein Abenteuer, wobei Humor und Spannung nicht zu kurz kommen. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß bereitet und gerne empfehle ich das Buch weiter.


Bei Luzi van Gisteren möchte ich mich vielmals bedanken, dass ich bei diesem Buch eine Testleserin sein durfte. Aus diesem Grund habe ich das Buch ja mehrmals gelesen und kann behaupten, dass es mir überhaupt nicht langweilig dabei wurde. Ich hatte jedes Mal wieder großen Spaß.

Donnerstag, 27. Juli 2017

Rezension - Bea macht blau


Autorin: Tessa Hennig

Titel: Bea macht blau

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 14. Juli 2017

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: List Taschenbuch





Die Autorin schreibt über sich:
Tessa Hennig - c'est moi. 63er Jahrgang, irgendwo in der Mitte zwischen Jung und Alt - was immer das auch heißen mag. Die Leidenschaft zu schreiben wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt, doch erst hieß es "mach was Solides". So ging ich jahrzehntelang Umwege durch alle möglichen "soliden Jobs" im In- und Ausland, um mich schließlich über das Medium Film dem kreativen Schreiben anzunähern. Im Nachhinein ein guter Weg, denn sonst hätte ich nicht so viel über das Leben zu erzählen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Bea reicht's: Die Tochter ist ausgezogen, der Mann nimmt sich dennoch keine Zeit für sie und hat auch noch eine Affäre. Kurzerhand macht sie sich auf den Weg zu ihrer Schwester Karin ins Baskenland. Und plötzlich findet sie sich an einem Ort voller Künstler, Surfer und hängengebliebener Hippies wieder, die das Leben eher entspannt sehen. Deutsche Tugenden treffen auf gepflegtes Chaos und spanische Lässigkeit. Zwischen Tapas, Strand und Vino findet Bea tatsächlich wieder Spaß am Leben und einen Mann, bei dem sie ins Träumen gerät. Doch dann kommt es erstens anders und zweitens als sie denkt...


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen, die mich immer gut unterhalten haben und deshalb freute ich mich, das neue Buch in den Händen zu halten. Das Buchcover versprach mir eine schöne Sommerlektüre. Für mich sollte es auch eine sein, aber Bea, die Protagonistin war bestimmt nicht ganz meiner Meinung.

Ihre Tochter Caroline hat das Abi gemacht und zieht von zu Hause weg nach Passau. Ihr Mann Matthias hat eine Freundin. Bea fällt erst einmal in ein tiefes Loch. Das erstere kennen mit Sicherheit viele, die Kinder werden flügge und sind auf einmal weg und es wird ruhig zu Hause. Jeder geht mit dieser Situation anders um. Bea beschließt ins Baskenland zu fahren, dort hat eine alte Freundin der Familie ein Gästehaus und sie haben dort manch schönen Urlaub verbracht.

Nun kommt allerdings alles anders, als Bea es sich gedacht hat. Im Traum hätte sie nicht damit gerechnet, was ihr dort alles passieren wird. Ich möchte darauf nicht näher eingehen, zumal das auch nicht in der Kurzbeschreibung erwähnt wird. Also lasst Euch überraschen.

Tessa Hennig hat auf jeden Fall sehr fesselnd beschrieben, was Bea alles so erlebt und wie sie mit den veschiedensten Situationen fertig wird. Es ist nicht immer leicht für sie, denn die Autorin hat sich einige Überraschungen einfallen lassen.


Fazit:
Ein unterhaltsames Buch für den Sommer, den Urlaub oder auch zu Hause. Denn die Autorin entführt den Leser ins Baskenland.  Und außerdem ist es interessant zu lesen, wie Bea alles meistert.

Bei dem Verlag und NetGalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Mord im Pinzgau



Autor: Walter Bachmeier

Titel: Mord im Pinzgau

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 3. Juli 2017

Seiten: 320

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Midnight by Ullstein




Der Autor Walter Bachmeier, geboren 1957 in Karlsruhe, wuchs in Münchsmünster in der Hallertau auf. Nach seiner Ausbildung zum Koch begann er unter dem Pseudonym zu schreiben. Sein erstes Werk war ein Kochbuch, das sehr erfolgreich verkauft wurde. Dies gab ihm den Ansporn, seinen Beruf aufzugeben und weiter zu schreiben. Im Laufe der Jahre entstanden so mehrere Erzählungen, Kinderbücher und Artikel in verschiedenen Tageszeitungen. Seit etwa 2012 widmet er sich voll und ganz der Literatur. Immer wieder finden in seinen Büchern auch Erlebnisse aus seinem Leben Platz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tina gibt gemeinsam mit Bärbel in ihrem Garten ein Sommerfest. Dank des guten Wetters in den Bergen des Salzburger Landes sind alle Gäste bester Laune. Bis die Nachricht über einen neuen Fall die beiden Ermittlerinnen erreicht. Die Frau des angesehenen Staatsanwaltes Vogt hat augenscheinlich Selbstmord begangen. Schnell wird klar, dass an der Geschichte etwas faul ist. Frau Vogt hatte nicht nur keinen Grund sich umzubringen, sie wurde offenbar auch noch erpresst. Als eine zweite Tote gefunden wird, verhärten sich die Indizien. Und dann geraten Tina und Bärbel selbst in die Schusslinie eines verzweifelten Mörders …


Meine Meinung:
Ich gebe es zu, mal wieder hat mich ein schönes Buchcover verführt. Außerdem lese ich ja gerne Regionalkrimis, ganz besonders gerne, wenn ich die Gegend etwas kenne.
So lernte ich dann die beiden Ermittlerinnen Bärbel und Tina kennen. Es war auch kein Problem für mich, erst beim vierten Buch einzusteigen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass mir wichtige Informationen aus den vorherigen Büchern fehlen.

Allerdings wurde mir mal etwas ganz anderes präsentiert. Tina und Bärbel sind nicht nur beruflich ein Paar, sondern auch privat. Da vermischt sich natürlich einiges, was ich ganz interessant fand.
So recht anfreunden konnte ich mich mit beiden aber leider nicht. Tina war mir etwas zu dominant und bei Bärbel hatte ich das Gefühl, dass es ihr reichlich an Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermörgen fehlt. Darunter hat die Spannung nicht leiden müssen, im Gegenteil, stellenweise wurde sie noch erhöht durch das Verhalten der beiden.

Eins hat mich allerdings sehr gestört und ich bin mir nicht sicher, wieso ich trotzdem damit klar kam, mag es daran liegen, dass ich sehr häufig im Salzburger Land Urlaub gemacht macht habe? Denn ich meine nicht unbedingt ein Talent für Sprachen und Dialekte zu haben. Grundsätzlich unterhielten sich Tina und Bärbel in ihrem Dialekt. Da ich manches laut lesen musste, hat es meinen Lesefluß etwas gestört. Ich weiß, dass ich in meinem Freundeskreis einige kenne, die damit nicht zurecht kommen und für sie kann ich keine Leseempfehlung geben.


Fazit:
Ein Regionalkrimi der ganz besonderen Art, wer sich in der Gegend auskennt und die Sprache spricht, wird bestimmt Gefallen an dem Buch finden.


Ich möchte mich bei NetGalley und dem Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Dienstag, 25. Juli 2017

Rezension - Mordsacker


Autorin: Cathrin Moeller

Titel: Mordsacker

Genre: Krimi

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 10 Juli 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




In der Grundschule ließ die Autorin Cathrin Moeller noch andere für sich schreiben: Ihre Mutter verfasste die verhassten Deutsch-Aufsätze. Erst später, in ihrem Beruf als Theaterpädagogin, entdeckte sie den Spaß am Schreiben. Seitdem schleicht sie sich täglich morgens um fünf Uhr ins Wohnzimmer und kuschelt sich mit dem Hund Giovanni aufs Sofa, wo sie ihre Geschichten erfindet.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Tragische Umstände haben Klara Himmel samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Doch hier liegt nicht nur der sprichwörtliche Hund begraben! Während die chaotische Großstädterin sich noch als brave Hausfrau versucht – und schon an einem simplen Käsekuchen scheitert – wird ihr Mann, der neue Dorfpolizist, zu seinem ersten Fall gerufen: Bauer Schlönkamp liegt tot in der Güllegrube. Leider erkrankt Klaras Göttergatte und sie wittert ihre große Chance auf etwas Nervenkitzel. Kurzerhand ermittelt Klara auf eigene Faust und bringt dabei nicht nur die dunkelsten Geheimnisse der verschworenen Dorfgemeinschaft zutage sondern schon bald sich selbst in Lebensgefahr …


Meine Meinung:
Zuerst möchte ich erwähnen, dass vor diesem Buch die Vorgeschichte "Mordsstadt" gelesen werden sollte, es erklärt schon mal einiges. Zumindest wusste ich dadurch, wieso Klara sich so verhält und konnte sie noch besser einordnen.
Es ist schon schlimm, wenn man in einer Großstadt gelebt hat und dann plötzlich in einem Dorf wohnen muss. Wobei es aber nicht erforderlich ist, eine gewisse Arroganz heraus zu kehren, wie Klara es macht. Es kommt selten vor, dass mir eine Protagonistin so unsympathisch ist und es auch bleibt, während der ganzen Geschichte. Ihre Tochter und ihren Mann konnte ich viel besser leiden.

Trotzdem fand ich es sehr interessant zu lesen, was Klara so alles anstellt, um einen Mordfall zu lösen, wie sie sich selber immer wieder Fallen stellt und das gerade biegen muss. Allerdings möchte ich hier auch erwähnen, dass mir die beiden anderen Bücher, die ich von Cathrin Moeller gelesen habe, besser gefallen haben.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und es gab unter anderem den Ausschlag, dass ich dieses Buch lesen wollte.

Fazit:
Hier fällt es mir schwer, die richtigen Worte zu finden, mich konnte das Buch nicht so sehr begeistern, was durchaus an mir liegen mag. Denn es mag eine besondere Art von Humor erforderlich sein, den ich hier bei mir aber nicht finden konnte. Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und es gibt sicherlich genügend Leser, die begeistert sein werden.

Ich möchte mich vielmals beim Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Lied der Seesterne


Autorin: Frieda Lamberti

Titel: Lied der Seesterne

Genre: Frauenroman

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 25. Juli 2017

Seiten: 240

Altersempfehlung: Erwaschene

Verlag: Montlake Romance




Die Autorin Frieda Lamberti, gebürtige Hamburgerin, ist Langzeitehefrau, Mutter, Oma von vier Enkelkindern und lebt mit ihrem Mann in der Lüneburger Heide. Sie zählt sich zu den spät berufenen Schreiberinnen. Erst im Alter von fünfzig Jahren veröffentlichte sie ihren Debütroman »Ausgeflittert«. Frieda liebt Geschichten, die das Leben schreibt. Ob Komödie, Melodrama oder Romanze, in ihren Familiengeschichten kommen Humor, Spannung und Tragik nie zu kurz.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die junge Kinderpsychologin Tori ist in Urlaubsstimmung. Sie freut sich darauf, nach fünfzehn Jahren das erste Mal allein mit ihrem Mann zu verreisen. Sie will die Auszeit nutzen, um ihre Ehe auf den Prüfstand zu stellen. Aber so weit kommt es nicht. Ihr Mann Konstantin hat dafür gesorgt, dass seine Freunde wieder mit von der Partie sind. Sie kehren an den Ort zurück, an dem sie sich als junge Studenten kennengelernt haben. Was als harmonischer Ausflug in die Vergangenheit geplant war, entwickelt sich anders als gedacht. Mehr als ein Geheimnis wird gelüftet. Lang gehegte Vorurteile und Lebenslügen konfrontieren die Clique mit den Werten wahrer Liebe und Freundschaft. Drei Paare – zwei Wochen – ein Strandhaus. Kann das gut gehen?


Meine Meinung:
Nun habe ich doch schon so viele Bücher von der Autorin gelesen und sollte meinen, dass sie mich mit nichts mehr überraschen kann. Tja, das dachte ich. Kaum hatte ich das Buch in der Hand...Sofort war ich wieder gefesselt ans Geschehen, ich war dabei, die Figuren waren so real und ich habe mit ihnen geschimpft, mich gefreut, aber auch mit ihnen geweint und war furchtbar empört.

Aber am meisten freute ich mich erst einmal, dass ich alte Bekannte wieder treffen konnte. Sie hatte ich im Buch "Zeit für Seesterne" bereits kennen gelernt. Somit gab es in diesem Buch dann auch gleich zwei Erzählweisen, eine aus Sicht von Trude, der Vermieterin des Ferienhauses und Tori, die sich eigentlich einen ganz anderen Urlaub gewünscht hatte.

Frieda Lamberti versteht es immer wieder bestens, die Personen so zu schildern, dass ich gleich meine Sympathien verteile oder auch nicht. Es gibt Beteiligte, die mein Leserherz sofort erobern und andere, bei denen ich noch zögere, weil ich mir nicht sicher bin. Ich erwähnte ja schon, wie ich bei diesem Buch reagiert habe. Sollte mich jemand beim Lesen beobachten, der würde sich Gedanken machen, warum ich manches Mal das Buch so richtig richtig böse angeschaut habe. Man könnte fast meinen kleine Gewitterwölkchen würden aufsteigen.

Auf den Inhalt werde ich wie immer nicht eingehen, um keinem die Lesefreude zu  verderben, weil ich im Vorfeld etwas verrate. Aber es war wirklich sehr interessant die drei Paare zu beobachten und zu lesen, was bei ihnen so alles los ist und im Urlaub sogar noch verstärkt ans Tageslicht gerät. Manche Begebenheiten konnte ich sofort erahnen, bei anderen musste ich bis zum Ende warten, was mich natürlich an das Buch gefesselt hat, das ich nicht schnell genug lesen konnte, weil ich so furchtbar neugierig war.


Fazit:
Ein weiteres Buch aus der Feder der Autorin, was mich begeistert hat und das ich gerne weiterempfehle.

Bei Frieda Lamberti möchte ich mich vielmals bedanken und ihr weiterhin so viele tolle Ideen wünschen, die sie dann in ein Buch packt und mich damit heraus fordert

Rezension - Flaschenpost vom Mörder


Autorin: Ulrike Busch

Titel: Flaschenpost vom Mörder

Genre: Krimi

Version: eBook

erschienen: 20. Juli 2017

Seiten: 212

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Sehnsucht nach Meer und weitem Horizont verspürt die Autorin  Ulrike Busch, seit sie denken kann. Fasziniert von der grenzenlos erscheinenden, grünen Landschaft Norddeutschlands zog sie 1986 aus ihrer Geburtsstadt Essen nach Hamburg. Auf dem nordfriesischen Inseln und Halligen ist sie seitdem fest verwurzelt. Sie liebt die Menschen mit ihrer Geradlinigkeit, Bodenständigkeit und ihrem schnörkellosen Dialekt und Spaziergänge bei Wind und Wetter, wenn der Nordwestwind ihr den Geruch von Salz und Tang um die Nase weht. Viele Jahre war die studierte Sprachwissenschaftlerin als selbstständige Texterin und Technische Redakteurin tätig. 2013 entdeckte sie eine neue berufliche Leidenschaft: das Schreiben von Romanen - die natürlich in Norddeutschland spielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Nach einer Partynacht im Sommer 1997 wurde die lebensfrohe Nina Asmus tot am Strand von Amrum gefunden. War es wirklich ein Unglück, wie die Ermittlungen des Vorgängers von Hauptkommissar Kuno Knudsen ergaben?

Zum zwanzigsten Jahrestag von Ninas Tod planen die damaligen Freunde eine Gedenkparty. Am Morgen dieses Tages findet ein Mitglied der Clique eine Flaschenpost am Strand, wie es scheint, ein Geständnis von Ninas Mörder. Und: Der Unbekannte kündigt an, weiter töten zu wollen.

Bei ihren Ermittlungen stoßen Kuno Knudsen und sein Kollege Arne Zander auf Erinnerungslücken, Mauern und Widersprüche. Plötzlich zeigt der Mörder, dass er es ernst meint.


Meine Meinung:
Erstaunlich, was eine Flaschenpost alles auslösen kann....
Die beiden Ermittler von der Kripo Wattenmeer standen auf einmal vor der Frage, sollen sie aufgrund eines Zettels in einer Flasche einen alten Fall wieder aufrollen? Wäre da nicht etwas anderes passiert, wer weiß, wie sie dann reagiert hätten. So machten sie sich an die Arbeit, was gar nicht leicht war. Denn viele, die damals bei Party dabei waren, konnten sich nicht mehr so recht erinnern, es kann aber auch sein, dass sie es nicht wollten.

Gemeinsam mit den beiden Ermittlern musste ich heraus finden, was denn wohl die Wahrheit ist. Was gar nicht so leicht war, denn die Autorin hat es ganz schön spannend gemacht.

Dies ist inzwischen der 3. Fall, der von der Kripo Wattenmeer gelöst wird. Für mich war es dann auch das dritte Buch, wo ich Kuno und Arne begleiten konnte. Ich fand es sehr spannend und auch für mich knifflig, denn ich wusste bis zum Ende nicht, wie sich denn wirklich alles in der Vergangenheit sowohl in der Gegenwart verhalten hat. Wenn ich dachte, einen Verdächtigen zu erkennen, dann gab es wieder neue Anhaltspunkte, die das alles umwarfen.

Schon öfter hatte ich in meinen Rezensionen erwähnt, dass es mir sehr gut gefällt, wenn ich nicht sofort weiß, wer denn der Täter ist und so zu sagen mit ermittele. Außerdem freue ich mich auch immer, wenn es auch ein schönes "Nebenher" gibt.Wenn ich etwas privates von den Kommissaren erfahre und natürlich die Gegend besser kennen lerne. All dies hat Ulrike Busch miteinander verknüpft.


Fazit:
Als bekennender Serienjunkie freue ich mich natürlich schon auf weitere Fälle für die beiden. Aber zunächst gebe ich für dieses Buch eine Leseempfehlung.


Bei Ulrike Busch möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken und den tollen Austausch über die Bücher.

Rezension - Windstärke 10




Autorin: Mimi J. Poppersen

Titel: Windstärke 10

Genre: Frauenroman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 12. Juli 2017

Seiten: 180

Altersempfehlung: Erwachsene




Mimi J. Poppersen ist das Pseudonym einer deutsch-amerikanischen Schriftstellerin, deren Romane sonst im Krimi-und Thrillerbereich angesiedelt sind. Mimi J. Poppersen ist freie Journalistin, und wenn sie nicht gerade auf der Suche nach einer spannenden Geschichte um die Welt reist, lebt sie in Santa Cruz in Kalifornien oder in ihrer Heimatstadt Heidelberg.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Fünf Frauen bei Windstärke zehn! Wie viel Wahrheit kann eine Freundschaft vertragen? Seit fast zehn Jahren haben sich die fünf Frauen nicht mehr gesehen, die zu Schulzeiten beste Freundinnen waren. Ein Brief weckt Erinnerungen an vergangene Zeiten. Spontan beschließen sie, ein paar entspannte Tage miteinander zu verbringen. Zu fünft treten sie eine Kreuzfahrt an, die ganz harmonisch beginnt. Alle sind glücklich, sich wiederzusehen, haben die kleinen Reibereien, die manchmal zwischen ihnen herrschten, über die Jahre vergessen. Täglich nimmt dann allerdings nicht nur die Windstärke zu, sondern auch die Spannungen zwischen den Freundinnen werden größer … bis schließlich bei Windstärke zehn einige Wahrheiten ans Tageslicht kommen, mit denen niemand gerechnet hätte. Eine humorvolle Frauengeschichte über Freundschaft, Wahrheit und Liebe!


Meine Meinung:
Abiturtreffen nach 30 Jahren, das könnte sehr interessant werden. Nachdem die fünf Freundinnen die Einladung erhalten haben, hatten sie auf einmal eine ganz andere Idee, sie wollen eine Kreuzfahrt machen.
Das finde ich sehr interessant, denn sie haben sich 10 Jahre lang nicht gesehen und es hat sich einiges getan in ihrem Leben und verändert haben sie sich auch. Jede hat irgendein Geheimnis oder Problem und als das Schiff in einen ganz schlimmen Sturm gerät, beichten die fünf sich gegenseitig alles und geben sich Ratschläge und Tipps.
Was sie so alles erleben und wie sie damit umgehen, hat die Autorin sehr gut geschrieben. Ich lernte ja zu Beginn alle fünf kennen und fand die Ausgangssituation sehr interessant. Nebenbei machte ich mal wieder eine Reise mit einem Kreuzfahrtschiff.


Fazit:
Man könnte meinen, dieses Buch wäre eine leichte Sommerlektüre, könnte... aber es versteckt sich doch einiges nachdenkliches dahinter. Man muss nur ein bisschen zwischen den Zeilen lesen. Freundschaft, Änderungen im Leben, Humor, Reise, Romanze - dies alles hat die Autorin miteinander verknüpft. Um noch einmal darauf zurück zu kommen, es liest sich leicht und unterhält den Leser bestens. 

Sonntag, 23. Juli 2017

Rezension - Herz berührt - Ein Engel für Jack


Autorin: Jo Berger

Titel: Herz berührt - Ein Engel für Jack

Genre: Liebesroman, modernes Märchen

Version: eBook

erschienen: 20. Juli 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Jo Berger lebt mit ihrem Mann und einer Tochter in der Metropolregion Rhein-Neckar. Seit 2016 schreibt sie hauptberuflich Liebesromane mit Humor und Krimikomödien. Die Leser lieben ihren Witz, der in keinem Roman fehlt. Denn wenn Jo Berger Geschichten schreibt, dann immer mit viel Herz und Humor. In ihren Romanen geht es um die ganz große Liebe, um Lebenslust, Glück und große Gefühle. Natürlich immer mit Happy End. Es geht um Frauen in den Achterbahnen des Lebens, um Traummänner, beste Freundinnen und Lebensträume.
Ihre Begeisterung für das Schreiben hat sie schon früh entdeckt. Doch war sie lange in erster Linie Mutter und ihre Tochter die treibende Kraft, für die sie viele Gute-Nacht-Geschichten verfasst und sogar ein Märchen veröffentlichte. Später griff Jo Berger das Schreiben wieder auf und schnell wurde die Romanwelt zu ihrer Leidenschaft.
Heute verfasst sie hauptsächlich heitere Liebesromane. Dabei erwärmen ihre Romane nicht nur Herzen, sondern auch Lachmuskeln.


Kurzbeschreibung, übernommen:
»Eine Frau sollte sich niemals in einen Herzensbrecher verlieben. Sie bringen nur Kummer.«

Na endlich! Auf Elisa, den weiblichen Engel, wartet eine neue Liebesmission. Und die hat es in sich!
Sie soll den verwitweten Bestsellerautor Jack mit der bezaubernden Buchhändlerin Hope zusammenbringen. Das alles wäre ein Kinderspiel, wenn Hope auch nur ein Fünkchen Interesse für den unscheinbaren Jack hätte. Denn insgeheim träumt sie von einem echten Kerl wie aus den erotischen Romanen, die sie so liebt.
Aber was wäre ein echter Engel ohne Herausforderung? Aus dem vermeintlichen Langweiler lässt sich bestimmt eine anbetungswürdige Sahneschnitte zaubern. Doch Jack ist eine harte Nuss. Elisa kommen erste Zweifel ... und sie muss sich beeilen, denn Hope ist drauf und dran, einen anderen zu heiraten!

„Herz. Berührt“ entführt in das sommerliche North Carolina und ist der perfekte Liebesschmöker für den Urlaub.


Meine Meinung:
Nachdem ich das Buch "Ein Engel für Jule" gelesen hatte und sich Engel Elisa in mein Leserherz geschlichen hat, freute ich mich auf den nächsten Auftrag für sie. Und nun war es endlich da, das Buch mit der zweiten "Love-Mission"
Diesmal hatte Elisa eine schwierige Aufgabe zu erledigen. Ja, ich behaupte sogar, es war Schwerstarbeit. Was  nicht nur an den beiden lag, die sie zusammenbringen sollte, nein, sie trug auch dazu bei. Schuld waren ihre verrückten Ideen, die mal gut und dann weniger gut klappten.

Jo Berger hat in ihrem gewohnt humorvollen Schreibstil, den ich sehr mag, beschrieben, was Elisa alles unternimmt, damit sie ihren Auftrag richtig gut erledigt. Schließlich wollte Elisa nicht wieder einen Strafauftrag bekommen, wie nach dem letzen Auftrag. Dazu gefällt es ihr auf Erden viel zu gut.

Die Autorin hat den Beteiligten wirklich sehr interessante Charaktere zugeordnet. Ich tauche ja immer so richtig in die Geschichte ein und es passiert dann auch, dass ich mit der einen oder anderen Person schon mal rede. Steve bekam von mir zu hören: "Gut so". Bei Jack überlegte ich mir, ihn doch vorsichtig anzupacken, aber dann wiederum hätte er durchaus den berühmten Tritt in den Allerwertesten benötigt. Tja, Elisa war gefragt und so richtig schwer beschäftigt. Wobei  sie auch auf Hilfe von oben zurück greifen konnte. Gabriel, der manchmal zu Scherzen aufgelegt war, hat sich eingeschaltet. Ihr wisst nicht, von wem ich rede? Nein, ich verrate nichts, nur soviel, lest zunächst  unbedingt  Band 1 und dann das 2. Buch. Obwohl jedes Buch für sich allein gelesen werden kann und abgeschlossen ist, macht es doch mehr Spaß, sie in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und könnte das eine oder andere Leserherz berühren.


Fazit:
Das war mal wieder ein Buch zu dem die Aussage: hach, war das wieder schön passt. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet, Engel Elisa zu begleiten und ich freue mich schon auf den nächsten Auftrag, den sie mit Sicherheit erhalten wird.

Sonntag, 16. Juli 2017

Rezension - Gefährlich Süß


Autorin: Eva-Maria Farohi

Titel: Gefährlich süß

Genre: Krimi, Kurzroman

Version: eBook

erschienen: 12. Juli 2017

Seiten: 61

Altersempfehlung: Erwachsene






Autorenporträt 
Musik, Theater, Malerei, Geschichte – während ihrer Schulzeit war Eva-Maria Farohi öfter in der Oper anzutreffen als vor den Mathematik-Hausaufgaben. In Wien geboren, erlernte sie zunächst einen „bürgerlichen“ Beruf, wie es die Eltern wünschten, bevor sie Schauspielerin wurde. Schon damals schrieb sie gerne Kurzgeschichten, die sie aber nie veröffentlichte. Von 2003 bis 2009 lebte sie auf Mallorca. Ihre Erinnerungen verarbeitete sie in dem Kurzroman Septembersonne, der 2015 als Kindle Single erschien und ein Bestseller wurde. Es folgte ihre Mallorca-Trilogie mit Fincamond, Fincaträume und Fincasterne, der Roman Wer Mondstaub sieht sowie zwei weitere Singles: Der blaue, beinahe wolkenlose Himmel und Laura. Ebenfalls als Kindle Single erschien der erste Fall der Krimiserie um den grundsympathischen Chefinspektor Vicent Rius, Tödliche Meeresnacht. Auch in Gefährlich süß, seinem zweiten Fall, ermittelt Rius wieder auf Mallorca.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Fernanda Santos liebt Süßigkeiten. Als sie im Flieger von Palma de Mallorca nach Bogotá von den Pralinen nascht, die sie als Gastgeschenke eingepackt hat, stirbt sie – Herzstillstand nach Vergiftung. Weil die Polizei einen Anschlag auf die lokale Supermarktkette vermutet – was dem Tourismus schaden könnte – wird eine Nachrichtensperre verhängt. Der Journalist Roberto Lopez wittert einen heißen Fall und wendet sich an den inzwischen pensionierten Chefinspektor Vicent Rius. Der darf eigentlich nicht mehr ermitteln, aber zusehen, wie Unrecht geschieht, kann er auch nicht. Vor allem wenn es in seiner Macht steht, dieses zu verhindern …


Meine Meinung:
Von Eva-Maria Farohi habe ich inzwischen einige Bücher gelesen und alle haben mich begeistert. Deshalb sprang ich auch über meinen Schatten und besorgte mir ihre Kurzromane, obwohl ich eigentlich kein Fan davon bin. Ich mag zwar keine Bücher, die langatmig  sind und sich unnötig in die Länge ziehen, aber so kurz muss es dann doch nicht sein 😉
Aber und jetzt kommt es, ich finde es klasse, dass die Autorin es geschafft hat, auf so wenigen Seiten alles Wichtige reinzupacken und außerdem reichlich Spannung aufzubauen.  Von dem pensionierten Chefinspektor Rius bin ich begeistert und ich würde mich freuen, noch mehr von und über ihn zu lesen.


Fazit:
Man soll nie nie sagen und deshalb werde ich auch in Zukunft von Eva-Maria Farohi die Bücher lesen, egal ob kurz oder lang, denn sie kann es!

Rezension - Spionin im Kurbad und Pantoufle - Ein Kater zur See - Doppelband


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Spionin im Kurbad
          Pantoufle - Ein Kater zur  See

Genre: Tierkrimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 15. Mai 2017

Seiten: 704

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet



Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die Katzen Seraphina und Pantoufle haben äußerlich nicht viel Ähnlichkeit, und auch ihre Charaktere sind sehr unterschiedlich. Aber eins haben sie gemeinsam: Beide wollen dem Menschen helfen, den sie lieben. Mit Neugier, Mut und dem einzig Katzen vorbehaltenen Stil setzen sie alles daran, ihren Menschen vor Schaden zu bewahren – sei es vor einem Giftmischer oder einem Saboteur auf hoher See.


Spionin im Kurbad
Dieses Buch kannte ich noch nicht und freute mich, dass es eins der beiden Bücher im Doppelband der Katzenkrimis ist.
Bad Ems 1872 - Sina, eine schwarz-weiß Katze hat sich für ein Leben als Streunerin entschieden. Allerdings hat sie Probleme ihre vier kleinen Katzenbabys ausreichend zu ernähren. So beschliesst sie, sich den Menschen zu nähern. Sie hat Glück und findet in Altea eine Katzenliebhaberin, die sich bestens mit ihr versteht.
Allerdings passiert im Ort etwas tragisches, ein Toter wird im Kurbad gefunden.
Sina ist zu ihrem Leidwesen sehr neugierig und so bekommt sie vieles mit, was die Menschen nicht sehen, außerdem lässt es sich wunderbar lauschen, wenn man sich vorsichtig anschleicht.
Andrea Schacht hat das Geschehen wieder so wunderbar aus Sicht einer Katze geschildert und ich bekomme nebenbei vieles vom Kurbetrieb der damaligen Zeit mit.


Pantoufle - Ein Kater zur See
Dieses Buch hatte ich vor einigen Jahren schon mal gelesen, aber gute Bücher kann man immer wieder lesen, zumal wirklich etwas Zeit dazwischen lag und ich nicht mehr alles parat hatte.

Janed beschließt nach nach einer Sturmflut, bei der ihr Haus zerstört wurde, zunächst nach Brest zu reisen und findet sich dann aber auf einem Schiff Richtung Amerika wieder. Freunde aus dem Dorf haben sie überredet doch mitzufahren und dort neu anzufangen. Anfangs hielt Janed es auch für eine gute Idee, aber bei der langen Fahrt hat sie viel Zeit zum Nachdenken und außerdem auch noch viel Zeit, interessante Leute kennen zu lernen. Pantoufle, ihr kleiner Kater nutzt die Überfahrt und freundet sich mit einer anderen Katze an. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer und decken eine geplante Sabotage auf..
In gewohnter Art hat Andrea Schacht es wunderbar verstanden eine weitere spannende Geschichte aus Sicht der Katze zu schreiben.


Fazit
In diesem Taschenbuch wurden zwei wirklich spannende und sehr gut erzählte Katzenkrimis zusammen gepackt. Wer die Bücher noch nicht kennt, oder wie ich nur eins von beiden, sollte sich trotzdem die Neuauflage holen. Ich mag die Katzenbücher von Andrea Schacht, egal ob Krimi oder Fantasy und gerne empfehle ich alle Bücher von ihr weiter.

Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Hinweis zu den beiden Büchern, ich werde zusätzlich noch zu jedem Buch eine eigene Rezension einstellen.

Rezension - Spionin im Kurbad


Autorin: Andrea Schacht

Titel: Spionin im Kurbad
          
Genre: Tierkrimi

Version: Taschenbuch

erschienen: 20. Mai 2013

Seiten: 368

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Blanvalet




Die Autorin Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit »Die elfte Jungfrau« kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Sehr, sehr vorsichtig nähert sich Sina, die Streunerkatze, der schlafenden Dame im Garten einer Kurpension in Bad Ems. Sina stibitzt ein Stück Wurst – und die junge Frau, Altea, lässt sie gewähren: Der Grundstein für eine tiefe Freundschaft ist gelegt, die jedoch bald zu enden droht. Denn in dem altehrwürdigen Kurbad treibt ein heimtückischer Giftmörder sein Unwesen. Erst ein Katzenkind. Dann ein Kurgast – in der Badewanne! Doch auf leisen Pfoten kann Sina sich das eine oder andere Geheimnis erschleichen – und ihre feine Spürnase täuscht sie nicht!


Meine Meinung:
Bad Ems 1872 - Sina, eine schwarz-weiß Katze hat sich für ein Leben als Streunerin entschieden. Allerdings hat sie Probleme ihre vier kleinen Katzenbabys ausreichend zu ernähren. So beschliesst sie, sich den Menschen zu nähern. Sie hat Glück und findet in Altea eine Katzenliebhaberin, die sich bestens mit ihr versteht.
Allerdings passiert im Ort etwas tragisches, ein Toter wird im Kurbad gefunden.
Sina ist zu ihrem Leidwesen sehr neugierig und so bekommt sie vieles mit, was die Menschen nicht sehen, außerdem lässt es sich wunderbar lauschen, wenn man sich vorsichtig anschleicht.
Andrea Schacht hat das Geschehen wieder so wunderbar aus Sicht einer Katze geschildert und ich bekomme nebenbei vieles vom Kurbetrieb der damaligen Zeit mit.


Fazit:
Ich bin immer ganz begeistert von den Büchern der Autorin und gerne empfehle ich all ihre Bücher weiter.