Sonntag, 22. Oktober 2017

Buchmesse Frankfurt 2017 1. Tag Mittwoch

Meine erste Anlaufstelle war am Mittwochmorgen 
das Autorensofa, dort traf ich sofort auf 
viele nette Autoren und Blogger.



Da ich mir für den Mittwoch nicht so viele 
Termine eingetragen hatte, konnte ich auch in aller 
Ruhe durch die Halle 3.0 schlendern 
und zufällig bekam ich mit, dass am Stand 
von Bastei Lübbe Ken Follent interviewt wurde.





Danach war ich mit der Bloggerin Claudia Perc 
verabredet, wir wollten die Preisverleihung des  
ersten deutschen Self-Publishing-Preises sehen. 








Den Publikumspreis hat Monika Pfundmeier 
mit ihrem Buch "Blutföhre" gewonnen 



Den Selfpublishing Preis hat 
Madeleine Puljic mit "Noras Welten" gewonnen


Beiden Gewinnerinnen möchte ich recht herzlich gratulieren


Jetzt hatte ich wieder etwas Zeit und das hieß, ab zum
Autorensofa, denn dort hatte ich die Möglichkeit
ja immer wieder andere Autoren anzutreffen und
gute Gespräche zu führen.

Ich freute mich sehr, dass ich dort auch zwei Bloggerinnen
antraf, mit denen ich anscheinend viel Spaß hatte.

Biggi von Melusines Welt
und 
Martina von der Leserattenhöhle



wir hatten verabredet gemeinsam zu dem 
Treffen am Stand von Harper Collins
Miras Taschenbuch zu gehen


dort haben wir uns sehr angeregt mit 
Karin Seemayer
unterhalten, deren Bücher ich mit 
Begeisterung gelesen habe.



Ute Bareiss lernten wir auch kennen und ihre
Bücher kenne ich zwar noch nicht, aber sie
wanderten schon mal auf meine Wunschliste




tja und da war er dann auch schon zu Ende, mein erster Tag auf der Messe.
Ich habe nicht immer ein Foto gemacht, aber die vielen tollen Gespräche werde ich nicht
vergessen

Rezension - Küsse unter dem Mistelzweig


Autorin: Mila Summers

Titel: Küsse unter dem Mistelzweig

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. Oktober 2017

Seiten: 224

Altersempfehlung: Erwachsene







Die Autorin Mila Summers, geboren 1984, lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Würzburg. Sie studierte Europäische Ethnologie, Geschichte und Öffentliches Recht. Nach einer plötzlichen Eingebung in der Schwangerschaft schreibt sie nun humorvolle Liebesromane mit Happy End und erfreut sich am regen Austausch mit ihren LeserInnen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Eine magische Reise in die verschneiten Highlands Nach fünf Jahren Beziehung wird Emily wenige Tage vor Weihnachten gegen ein brasilianisches Unterwäschemodel eingetauscht. Kurzerhand entflieht sie dem hektischen Trubel Londons in die Einsamkeit der schottischen Highlands, um sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Doch in dem Cottage, in das sie sich zurückzieht, wartet ein geheimnisvolles Tagebuch auf sie. Was hat diese Geschichte mit dem eigensinnigen Gutsbesitzer Ben zu tun, dessen Anziehungskraft Emilys Herz mehr als einmal höherschlagen lässt? Emily wollte doch in Mìorbhail, dem Ort der Wunder, einfach nur zur Ruhe kommen. Als dann auch noch ihr Ex Tom eines Tages bei ihr vor der Tür steht, ist das Chaos perfekt.


Meine Meinung:
Dieses Cover hat mich mal wieder verführt. Ich bin nun mal eine Leserin, die als erstes nach schönen Buchcovern Ausschau hält und da ich außerdem auf der Suche nach Weihnachtsbüchern war, ist es kein Wunder, dass dieses Buch auf meinen Reader landete.

Es ist schon gemein, dass Emily kurz vor Weihnachten erfahren muss, dass sie ganz einfach austauschbar ist. Kein Wunder, dass sie weit weg will und schließlich in den schottischen Highlands landet. Aber sie kommt dort irgendwie nicht so richtig zur Ruhe. Ein geheimnisvolles Tagebuch beschäftigt sie und dann sind da noch die Mistelzweige und dem alten Brauch darf man sich nicht verweigern.

Sehr flüssig hat die Autorin eine Geschichte erzählt, die leider immer wieder vorkommt, das Leben ist halt nicht leicht. Aber gerade zu Weihnachten wünscht man sich als Leserin zumindest ein schönes Ende. So habe ich voller Spannung Emily begleitet und gehofft, dass sie ihr Glück findet und einen Entschluss fassen kann, wie es für sie weitergeht. Es versteht sich von selbst, dass ich nun nichts vom Inhalt verrate.


Fazit:
In ein schönes Weihnachtswohlfühlbuch gehört durchaus etwas magisches und etwas Romanze. Es darf einem Gelegenheit geben, sich einen Traum zu erfüllen und natürlich sollte es ein Happy End haben. All dies bietet uns Mila Summers in ihrem Weihnachtsbuch und deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Samstag, 21. Oktober 2017

Rezension - Lichterzauber in Manhattan


Autorin: Sarah Morgan

Titel: Lichterzauber in Manhattan

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook, Taschenbuch und Hörbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten: 384

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch





Über die Autorin:
Bereits als Kind träumte Sarah Morgan von einer Karriere als Schriftstellerin, damals verfasste sie die Autobiografie eines Hamsters. Nach der Geburt ihres ersten Kindes begann sie erneut zu schreiben, ihr erstes Manuskript wurde von Mills & Boon abgelehnt, das dritte Manuskript wurde ohne jegliche Änderung schließlich angenommen. Zu den glücklichsten Momenten ihres Lebens zählte der Augenblick, als sie die Zusage erhielt. Sarah Morgan schreibt gern zeitgenössische Romanzen, die durch den persönlichen Humor der Autorin sowie viel Sinnlichkeit geprägt sind. Weltweit hat sie viele Fans.
Mit 18 Jahren begann sie in London mit ihrer Ausbildung zur Krankenschwester. Sie war in zahlreichen Bereichen des Krankenhauses tätig, als Herausforderung betrachtet sie aber die Notfallmedizin. Die Zusammenarbeit zwischen Schwestern und Ärzten empfand sie hier besonders gut. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in der Nähe von London. Wenn sie nicht mit Lesen oder Schreiben beschäftigt ist, verbringt sie ihre Zeit gern im Freien, sie ist begeisterte Walkerin und Skiläuferin.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Eva ist eine hoffnungslose Romantikerin und sieht nur die guten Seiten des Lebens. Kein Wunder, dass sie Weihnachten in New York liebt wie kein anderes Fest im Jahr. Um ihr Konto aufzustocken, tritt die New Yorker Food-Bloggerin eine Stelle bei dem erfolgreichen Horror-Autor Lucas Bale an. Womit sie nicht gerechnet hat: Der grimmige Brite kann die Feiertage nicht ausstehen. Mit Tannenschmuck und Plätzchenduft will Eva ein kleines Weihnachtswunder an ihm wirken - mit mehr als frostigem Ergebnis. Warum nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, obwohl sie unterschiedlicher kaum sein könnten?



Meine Meinung:
Weihnachtshasser auf der einen Seite und Romantikerin auf der anderen Seite, eine beliebte Variante, aus denen Autorinnen anscheinend gerne eine Weihnachtsgeschichte machen. Hier kam als besondere Würze noch hinzu, dass der Weihnachtshasser ein sehr berühmter Thrillerautor ist, was bei Eva für schlaflose Nächte und Gänsehaut sorgte.
Natürlich war die ganze Geschichte sehr vorhersehbar und ich konnte mir durchaus das Ende des Buches vorstellen. Aber die Autorin hat es trotzdem verstanden, mich für das Buch zu begeistern. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, den Unterhaltungen der beiden Protagonisten zu folgen und sie bei ihren Unternehmungen immer wieder zu begleiten.
Da ich ja nur nach einem Weihnachtsbuch Ausschau gehalten hatte, war mir nicht bewusst, dass dieses Buch das dritte und letzte der Serie "From Manhattan with Love" ist. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, die anderen Bücher unbedingt kennen zu müssen, denn die wichtigsten Dinge wurde hier kurz erwähnt und ich kam bestens damit klar.
Wichtig war mir auch, dass weihnachtliche Stimmung aufkam und zu gerne hätte ich mal einen Blick aus den Fenstern von Lucas Wohnung geworfen.

Fazit:
Wer gerne Bücher liest, in denen die Weihnachtsstimmung so richtig zur Geltung kommt, wo an Erotik nicht gespart wird und alltägliches nicht zu kurz kommt, dem wird dieses Buch sicherlich gefallen.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ein Winter voller Wunder


Autorin: Amanda Prowse

Titel: Ein Winter voller Wunder

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 2. Oktober 2017

Seiten: 335

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Piper




Die Autorin Amanda Prowse kündigte vor fünf Jahren ihren Job als Unternehmensberaterin, um sich fortan nur noch dem Schreiben zu widmen. All ihre Bücher haben drei Dinge gemeinsam: Sie halten uns nachts davon ab, die Nachttischlampe auszuknipsen. Sie erzählen Geschichten, die mitten aus dem Leben gegriffen sind. Sie bewegen uns zutiefst und rühren uns zu Tränen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Als ihr Mann stirbt, ist Bea nach dreißig Jahren Ehe wieder allein. Für immer, so denkt sie. Ihren Schmerz bekämpft sie, indem sie sich in die Arbeit stürzt, und bald ist ihr Café bekannt für den besten Karottenkuchen von Sydney. Aber dann, kurz vor Weihnachten, lockt eine Brieffreundschaft Bea nach Schottland. Der glitzernde Lichterzauber und die tanzenden Schneeflocken führen sie unvermittelt zurück in die Vergangenheit und zu einer heimlichen Liebe – die sie vor langer Zeit zu vergessen versuchte.


Meine Meinung:
Es ist schon komisch, wir hier in Europa verbinden Weihnachten mit Winter und Schnee und können es uns kaum vorstellen, wie in Australien im Sommer das Fest gefeiert wird. In diesem Buch sollte ich reichlich Gelegenheit bekommen, mehr darüber zu erfahren. Es dauerte nämlich ziemlich lange bis ich endlich mal etwas über den Winter und die damit verbundenen Wunder, wie im Buchtitel versprochen, lesen konnte.

Bea und ihre Enkelin Flora machen sich auf den Weg nach Schottland und bemerken mehr als einmal, dass es dort verflixt kalt ist.  Aber trotzdem genießen sie die Zeit dort. Außerdem ist es für beide eine ganz besondere Reise. Flora, gerade noch 13, braucht etwas Abstand von ihren Eltern und der Schule. Bea hat einige Erinnerungen, die mit Schottland verbunden sind und sie stellt sich nun diesen. Ich fand die ganze Entwicklung sehr interessant und mit Spannung verfolgte ich die Geschehnisse. Nicht nur ich war mit dem Ende der Geschichte sehr zufrieden.


Fazit:
Diesmal gab es Hitze und Kälte zur Weihnachtszeit, ein interessanter Vergleich. Außerdem wurden Geheimnisse gelüftet und Zwistigkeiten aus dem Weg geräumt. Das Ende machte alle Beteiligte glücklich.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Verzuckerte Weihnachten


Autorin: Rike Stienen

Titel: Verzuckerte Weihnachten

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 16. Oktober 2017

Seiten: 184

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Rike Stienen arbeitete einige Jahre als Rechtsanwältin, bevor sie sich ihren Traum erfüllte, eine Ausbildung zur Drehbuchautorin zu absolvieren. Seitdem hat sie Stoffe für diverse Filmproduktionen entwickelt, vorzugsweise romantische Komödien, die im Alpenvorland oder vor exotischer Kulisse spielen. Dabei ist es ihr wichtig, zwischenmenschliche Konflikte auf humorvolle Weise zu lösen. Mittlerweile sind zusätzlich einige Kurzgeschichten in Anthologien und zahlreiche Liebesromane veröffentlicht worden. Die Autorin lebt und arbeitet in der Nähe des Chiemsees und gehört verschiedenen Autorenverbänden an. Ihre Kreativität schöpft sie aus ihrem eigenen Gartenparadies.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Charlotte freut sich auf die erste Adventszeit auf der Alm, die sich jedoch ganz anders gestaltet als erwartet. Überraschende Besucher trudeln in ihrem Haus ein mit persönlichen Problemen im Gepäck. Vor allem Charlottes Ex-Mann Horst und Vater ihrer Tochter Amelie sorgt für Turbulenzen und droht, ihr Liebesglück mit Markus zu stören. Charlotte hat alle Hände voll zu tun, damit der Heilige Abend dennoch harmonisch wird. Ob es ihr gelingt?


Meine Meinung:
Ich freue mich immer wieder, wenn ich Protagonisten anderer Bücher "wiedersehe". In diesem Fall konnte ich Charlotte und ihre Freunde aus dem Buch "Die Liebe wohnt überall" während der Adventszeit begleiten. Wobei es keine allzu gemütliche und geruhsame Zeit für alle war. Es ging ganz schön turbulent zu. Markus hatte als Tierarzt reichlich zu tun und Charlotte musste damit fertig werden, dass sich mehr Gäste anmeldeten, als ihr recht war.
Aber trotzdem hat die Autorin allen Zeit gegeben, die sie in der wunderschönen Winterlandschaft verbringen konnten, auf verschiedenste Art und Weise und ich wäre zu gerne auch bei der einen oder anderen Sache dabei gewesen.

Rike Stienen hat mich mit ihrem Buch begeistern können. Sie hat nicht auf die üblichen Verwicklungen, die Autorinnen gerne bei Büchern in diesem Genre nutzen, zurück gegriffen. Es gab Momente, da befürchtete ich das schlimmste für einige Beteiligte und war dann froh, dass die Autorin der ganzen Geschichte eine andere, mehr normale Wendung gab. So kam es dann auch, dass ich das Buch mal wieder regelrecht verschlungen habe und am Ende äußerst zufrieden war.


Fazit:
Weihnachten auf einer Hütte im Schnee - ich stelle es mir toll vor. Da ich aber zu dieser Zeit nicht verreisen kann, nehme ich die Gelegenheit wahr und reise mit den Büchern.
Spannung, Liebe, Aufregung, unruhige Zeiten - alles hat die Autorin miteinander verknüpft und gerne gebe ich eine Leseempfehlung. Dieses Buch ist in sich abgeschlossen, aber es wäre nicht schlecht, das andere von mir bereits erwähnte Buch auch zu kennen.

Rezension - Ein Weihnachtsmärchen in Kanada


Autorin: Lara Hill

Titel: Ein Weihnachtsmärchen in Kanada

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 29. September 2017

Seiten: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Bastei Lübbe




Die Autorin Lara Hill wurde in England geboren. Nach dem Studium arbeitete sie als Übersetzerin. Als sie mit ihrem Mann nach Deutschland übersiedelte, begann sie mit dem Schreiben. Die Liebesgeschichten in ihren romantischen Romanen siedelt sie gern in all den Ländern an, die sie schon bereist hat. Lara Hill lebt heute mit ihrer Familie und zwei Hunden in München.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Glitzernde Seen, schneebedeckte Berge und ein einladendes Blockhaus mit qualmendem Schornstein - Winter in Kanada! Das erwartet Julia, als sie sich zu einem Lehreraustausch von Hamburg nach Banff aufmacht. Eines hat sie dabei allerdings nicht eingeplant: den unverschämten, aber irgendwie doch auch charmanten Kanadier Josh, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Und das, obwohl Julia in Hamburg einen festen Freund hat, der ein besonders romantisches Weihnachtsfest plant -


Meine Meinung:
Irgendwie wurde ich tatsächlich ein bisschen neidisch auf Julia. Winter in Kanada! Die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben, dass ich das Gefühl hatte vor Ort zu sein, direkt neben Julia. Wobei der Start für Julia jetzt nicht so besonders gelungen war. Mit gemischten Gefühlen flog sie nach Kanada um dort ihren Job als Austauschlehrerin wahr zunehmen. Ihr Freund Lars brachte kein Verständnis dafür auf, dass sie sich einen lang gehegten Wunsch erfüllte. Allerdings sollte sie in Kanada sehr viele Menschen kennen lernen, die uns beiden sofort sympathisch waren und das machte den Aufenthalt viel angenehmer.
Wie es nun mal in Liebesromanen und Weihnachtsmärchen üblich ist, gibt es Geheimnisse, Verwicklungen und Tiere, die einen ans Herz wachsen. Die Beteiligten schwanken zwischen alter und neuer Liebe und ich kann es mal wieder nicht abwarten und hoffe sehr, dass die Autorin den Weg einschlägt, den ich mir wünsche. Nebenbei lerne ich einiges von Kanada kennen, zu gerne wäre ich bei dem einen Ausflug dabei gewesen.
Die Autorin hat die Geschichte sehr flüssig geschrieben und mir damit die Möglichkeit gegeben, das Buch zügig zu lesen.
Das Buchcover gefällt mir sehr gut und auch hier kommt der Wunsch auf, genau in dieser Hütte mal wohnen zu dürfen.


Fazit:
Eigentlich sollte es nur ein Lehrertausch werden und ich vermute mal, dass keine der beiden damit gerechnet hat, wie sich alles entwickelt. Ich war zufrieden mit dem Ende der Geschichte und gebe gerne eine Leseempfehlung.


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.










Rezension - Gustafssons Jul


Autor: Lars Simon

Titel: Gustafssons Jul

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 176

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: dtv




Der Autor Lars Simon hat nach seinem BWL- und Politologie-Studium zuerst lange Jahre als Marketingleiter einer IT-Firma gearbeitet, bevor er als Touristen-Holzhaus-Handwerker mit seiner Familie mehr als sechs Jahre in Schweden verbrachte. Heute lebt er in der Nähe von Frankfurt/Main.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Zehn Jahre lang hat sich Carl-Johann Gustafsson (81) von seiner Familie zurückgezogen. Das soll sich jetzt ändern. Gemeinsam mit der Familie will er Weihnachten auf seinem Landgut feiern, wie früher. Seine Kinder und Enkelkinder folgen der Einladung nur widerwillig, denn die Familienbande existieren schon lange nicht mehr. Aber niemand will etwas verpassen, und womöglich wird ja das Erbe verteilt ...
Am Ende kommt es dann ganz anders als gedacht, doch glücklicherweise haben die gute Seele des Hauses, Diener Alfred, und der Weihnachtsmann höchstselbst ihre Finger im Spiel.


Meine Meinung:
Ich hatte Lust darauf, eine schwedische Weihnachtsgeschichte zu lesen und da ich bereits ein Buch des Autors kannte, musste ich nicht lange überlegen, ob ich genau dieses Buch lesen wollte.
Über den Inhalt will ich nichts verraten, es kann sich jeder lebhaft vorstellen, wie es in Familien zugeht, deren Mitglieder sich irgendwie aus den Augen verloren haben. Die dann auf Wunsch des Vaters bzw Großvaters anreisen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern.
Lars Simon hat das alles sehr gut beschrieben und den einzelnen Familienmitgliedern sehr interessante Charaktere zugeordnet. Ich fand es unterhaltsam die Familie zu beobachten und war froh, dass ich nicht dazu gehörte. Aber Opa hatte alles im Griff und ihm wünschte ich am Ende noch viele glückliche Jahre.

Das Buchcover gefällt  mir ausgesprochen gut. Der Einband schimmert so wunderschön und die Klappeninnenseiten vorne und hinten sind liebevoll mit Abbildungen des Rentierschlittens gestaltet. Ich hatte vorher gar nicht auf die Größe des Buches geachtet und war dann begeistert, als ich es in der Hand hielt. Es ist ein kleines hochwertiges Büchlein und eignet sich hervorragend zum Geschenk in der Advents- und Weihnachtszeit.

Fazit:
Nicht nur die Größe und Gestaltung des Buches hat mich begeistert. Die Geschichte fand ich ebenfalls sehr unterhaltsam und durchaus realistisch. Gerne gebe ich hier eine Leseempfehlung und wie erwähnt, kleine Geschenke kann man immer machen 😉


Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Rezension - Wenn die Liebe Anker wirft


Autorin: Cressida McLaughlin

Titel: Wenn die Liebe Anker wirft

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 11. September 2017

Seiten: 441

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




Über die Autorin:
Cressy wurde im Südosten Londons geboren – umgeben von Büchern und mit einem Kater als Spielgefährten, der nach Lawrenz von Arabien benannt worden war. Sie studierte Englisch an der Universität von East Anglia und lebt inzwischen gemeinsam mit ihrem Ehemann David in Norwich. Noch hat Cressy keinen eigenen Hund und bis es so weit ist schmust sie noch mit den flauschigen Vierbeinern ihrer Freunde. Wenn sie gerade einmal nicht schreibt, dann liest sie, oder macht Urlaub in ihrer Heimat London und an der wunderschönen Küste Norfolks.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein kleines gemütliches Boots-Café am beschaulichen Flussufer. Eigentlich traumhaft, trotzdem fällt es Summer schwer zurückzukehren an den Ort, an dem sie so vieles an ihre verstorbene Mutter erinnert. Doch sie muss das Café retten! Und plötzlich ist sie mittendrin, in einem neuen Leben am und auf dem Fluss. Zum Glück hat sie Mason, den Besitzer des Nachbarbootes, der immer da ist, wenn sie Hilfe braucht. Aber ist das nicht alles zu perfekt, um wahr zu sein?


Meine Meinung:
Das Buchcover und die Kurzbeschreibung haben mich neugierig gemacht. Ich hatte Lust mal etwas über das Leben auf einem Flussboot zu lesen und deshalb wanderte das Buch auf meinen Reader.

So lernte ich Summer und Mason und deren Hunde kennen. Alle waren mir sofort sympathisch und ich erwartete, dass die Liebe bei den beiden den Anker wirft. Denn mir war von Anfang an klar, wie die Geschichte enden würde. Allerdings musste ich ziemlich lange darauf warten. Wegen der üblichen Verwicklungen, weil nicht miteinander geredet beziehungsweise nicht zugehört wurde und weil sich immer wieder andere Personen einmischen, zog sich alles in die Länge. Dies findet sich allerdings meistens in Büchern dieses Genre.

Die Autorin hat sehr interessant geschildert, wie sich das Leben auf einem Flussboot  abspielt, denn natürlich lernte Summer noch weitere Personen und deren Lebensweisen kennen. Allerdings zog sich dadurch die Geschichte in meinen Augen sehr in die Länge und wirkte etwas langatmig.
Auf der anderen Seite hat die Autorin auch eine gewisse Spannung aufgebaut und gezeigt, dass es wichtig ist, Vertrauen aufzubauen und man ab und zu über seinen eigenen Schatten springen sollte.


Fazit:
Eine durchaus unterhaltsame Geschichte mit Höhen und Tiefen. Bestimmt gibt es auch jede Menge Leser, die nicht so ungeduldig sind, wie ich und mehr Spaß an diesem Buch haben werden.

Ich möchte mich bei dem Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Das Leben ist kein Punschkonzert


Autorin: Heike Wanner

Titel: Das Leben ist kein Punschkonzert

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 302

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein




die Autorin Heike Wanner...
... wurde vor vielen Jahren in Dortmund geboren
... lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Wiesbaden
... schreibt seit 2008 Frauen- und Jugendromane
... entspannt sich am liebsten bei einem guten Buch und einem Glas Wein
... freut sich über jedes Feedback zu ihren Büchern
 ... ist auch auf Facebook oder per Mail zu erreichen
... hat eine eigene Homepage: www.heike-wanner.de


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die selbstsichere Carolin hat Karriere gemacht, aber Pech in der Liebe. Die durchorganisierte Dreifach-Mutter Melanie wünscht sich ihr eigenes Leben zurück. Und Julia, die jüngste der drei Schwestern, weiß mit Anfang zwanzig immer noch nicht so recht, wohin sie im Leben will. Fürs erste betreibt sie den alten Kartoffelpufferstand der Familie und tingelt damit von Markt zu Markt. Doch so richtig gut läuft das Geschäft nur im Winter. Und ausgerechnet kurz vor Beginn der Weihnachtssaison kommt es zur Katastrophe: Julia rutscht auf dem Glatteis aus und bricht sich das Handgelenk. Einen verzweifelten Hilferuf später finden sich ihre beiden älteren Schwestern im Imbisswagen auf dem Wiesbadener Weihnachtsmarkt wieder, um Julias Jahresumsatz zu retten. Familie verpflichtet eben. Doch zwischen Pufferteig und Punschtopf fliegen bald schon die Fetzen ...


Meine Meinung:
Von der Autorin habe ich schon einige Bücher gelesen, aber ein Weihnachtsbuch war noch nicht dabei und deshalb war ich besonders neugierig. Vorab möchte ich erwähnen, dass keiner hungrig sein sollte, wenn dieses Buch gelesen wird, denn es löst ansonsten einen großen Appetit auf Reibekuchen aus 😉 zumindest bei mir war es so.

Heike Wanner hat mir die drei Schwestern Carolin, Melanie und Julia vorgestellt. Die drei führen ihr Leben auf ganz unterschiedliche Art und Weise und jede geht ihren eigenen Weg. Bis Julia, die jüngste sich die Hand bricht und das ausgerechnet kurz bevor sie auf dem Weihnachtsmarkt Reibekuchen verkaufen will. Die Schwestern zeigen Familiensinn und helfen sich gegenseitig.

Die Autorin lässt nun im Wechsel jede der drei zu Wort kommen, was ich sehr interessant fand und mich an die Geschichte gefesselt hat. So kommt es, dass sie sich nicht nur zusammenraufen sondern sich mit ihrem Leben auseinandersetzen müssen. Es hört sich nun so an, als würden jetzt nur Probleme gewälzt, nein, Heike Wanner bringt einem die besondere Stimmung, die auch auf Weihnachtsmärkten herrschen kann, näher.

Romanze, Familienzusammenhalt auf verschiedene Weise, Eingeständnisse und Anregungen zum Nachdenken, weihnachtliche Stimmung all dies hat die Autorin wunderbar miteinander verknüpft. Ich steckte so tief im Geschehen drin, dass ich wirklich das Gefühl hatte, vor Ort zu sein und Geräusche und Gerüche wahr nahm.


Fazit:
Interessant ist es, was in fünf Wochen alles so geschehen kann. Ich habe die Schwestern gerne begleitet und mich am Ende sehr gefreut, über alles. Deshalb gebe ich gerne eine Leseempfehlung.

Bei dem Verlag und Netgalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Bevor die Stadt erwacht


Autorin: Kerstin Hohlfeld

Titel: Bevor die Stadt erwacht

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 256

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Ullstein




Die Autorin Kerstin Hohlfeld wurde in Magdeburg geboren, studierte Theologie in Naumburg und Berlin, verließ die Hauptstadt kurz vor dem Mauerfall, um kurz danach zurückzukehren und in verschiedenen Berufen, u.a. als Autorin zu arbeiten. Sie engagiert sich für Tier- und Umweltschutz, radelt, wandert und reist leidenschaftlich gern und verbringt mit Vergnügen einen Teil ihrer Freizeit hinter dem Herd. Sie ist Mutter von drei erwachsenen Kindern.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Amelie Rothermund gehört zu den Menschen, die oft unsichtbar bleiben. Die alleinerziehende Mutter arbeitet, während alle anderen noch schlafen, damit sie tagsüber mehr Zeit für ihren Sohn Elias hat. Zu Weihnachten hat der kleine Elias daher einen ganz besonderen Wunsch: Er möchte, dass seine Mama nicht immer so müde ist. Dummerweise landet sein Wunschzettel in einer Lieferung mit Backwaren, die Amelie gepackt hat, und erreicht so den Komponisten Ephraim Sasse. Sasse ist vom Leben verbittert und lebt seit Jahren zurückgezogen in seiner Villa. Doch der Zettel des kleinen Jungen weckt in ihm den plötzlich Wunsch zu helfen ...


Meine Meinung:
Wie so oft, hat mich auch diesmal das Cover verführt. Aber seien wir mal ehrlich, gerade bei Weihnachtsbüchern bietet es sich ja wunderbar an, die Stimmung rüberzubringen. Wer wünscht es sich nicht, bei diesem Anblick auch im Schnee zu laufen. Doch halt, es gibt einige Leute, die sich in regelrechte Weihnachtsmuffel verwandelt haben.  In diesem Falle  war es der Komponist Ephraim Sasse, der sich über das weihnachtliche Gedudel vor seiner Villa ärgert und nicht so recht voran kommt mit seinen Kompositionen.

Zur Adventszeit ist es üblich, dass die Kinder einen Wunschzettel schreiben, der kleine Elias bildet da keine Ausnahme und niemand hätte gedacht, was díeser Brief alles auslösen wird.

Kerstin Hohlfeld hat mir zunächst alle Beteiligten vorgestellt, die mit den unterschiedlichsten Charakteren bedacht wurden und die sich in mehr oder weniger schönen Lebenssituationen befanden. Dann kam es zu einer Verkettung besonderer Umstände und das Schicksal nahm seinen Lauf.

Natürlich werde ich hier jetzt nichts vom Inhalt und den Geschehnissen verraten. Aber es entwickelte sich alles so weihnachtlich schön, dass ich mit dem Ende sehr zufrieden war. Etwas fühlte ich mich an eine Geschichte von Charles Dickens erinnert, was mir auch zeigte, dass selbst in der heutigen Zeit nicht alles rosig ist. Denn wer hat sich schon mal so richtig viele Gedanken darüber gemacht, wer, bevor die Stadt erwacht, für uns alle schon tätig ist.


Fazit:
Das Leben ist nicht immer leicht und deshalb freue ich mich, wenn ich Geschichten lese, in denen andere einem helfen Wunschträume zu erfüllen, denn manchmal bedarf es keiner großartigen Tat, um das zu vollbringen, auch Kleinigkeiten bringen einen weiter.

Bei dem Verlag und Netgalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Ein Weihnachtslicht über Sylt


Autorin: Ines Thorn

Titel: Ein Weihnachtslicht über Sylt

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 15. September 2017

Seiten: 176

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Rütten & Loening




Die Autorin Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.


Kurzbeschreibung:
Adventszeit - eine stimmungsvolle Zeit. Wunschzettel werden geschrieben, Plätzchen werden gebacken und ... unvorhergesehene Ereignisse werfen einige Pläne über dem Haufen. Malte,  seit zwei Jahren verwitwet, versucht seinen Kindern eine schöne unbeschwerte Zeit zu geben. Aber die Kinder sehnen sich trotzdem nach einer Mutter. Da kommt die Idee gerade zur rechten Zeit und es wird ein entsprechender Wunschzettel geschrieben. Papa Malte soll das ja nicht wissen, deshalb wird Ole, der Postbote, gebeten, den Brief weiterzuleiten. Ob Ole da helfen kann?


Meine Meinung:
Gerade im Advent und zur Weihnachtszeit werden gerne Bücher gelesen, wo Gefühle und Wünsche eine große Rolle spielen.

Malte und seine Kinder hatte ich sehr schnell in mein Leserherz geschlossen und wünschte ihnen, dass ihre Wünsche erfüllt werden können. Wobei es zunächst die ganz normalen Wünsche waren, wie zum Beispiel ein Hund 😉 erst später kam der Wunsch nach einer neuen Mutter auf.  So ein Wunsch lässt sich ja nicht besonders leicht erfüllen, zumal zwei Kandidatinnen zur Verfügung standen.

Ich war gespannt und hatte meine Favoritin längst gewählt und ich denke die Kinder waren ebenfalls meiner Meinung.

Ines Thorn hat sehr liebevoll geschildert, wie schön es selbst in einer kleinen Familie im Advent zu gehen kann. Es hat mir sehr großen Spaß bereitet, die Kinder zu begleiten und mit dem Ende war ich dann sehr zu frieden.

Das Buchcover gefällt mir sehr gut und zu gerne würde ich jetzt in diesem Haus sitzen, nachdem ich einen Spaziergang mit Kind und Kegel im Schnee gemacht habe.


Fazit:
Ein Wohlfühlbuch, das gerne im Winter gelesen wird. Natürlich kann es auch zu jeder anderen Jahreszeit gelesen werden, aber es passt einfach besser zum Dezember.


Dieses Buch habe ich als Gastrezensentin gelesen, zur Verfügung gestellt wurde es mir von Claudias Bücherregal

Freitag, 13. Oktober 2017

Rezension - Friesenstalker


Autorin: Sina Jorritsma

Titel: Friesenstalker

Genre: Krimi

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 13. Oktober 2017

Seiten: 170

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Klarant




Über die Autorin:
Die gebürtige Ostfriesin Sina Jorritsma aus der Krummhörn studierte in Hamburg Germanistik und Philosophie, bevor sie wieder in ihre Heimat zurückkehrte. Sie veröffentlicht unter Pseudonym, weil sie ihre Umgebung genau beobachtet und Ereignisse aus ihrem Leben in ihre Geschichten einfließen. Das Romaneschreiben ist ihr kleines Geheimnis, das nur wenige Menschen kennen. Bei einer großen Kanne Ostfriesentee mit Sahne und Kluntjes kann sie halbe Nächte durchschreiben, tagsüber hält sie sich mit Joggen fit. Sina Jorritsma lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort bei Emden.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die ostfriesische Insel Borkum wird von einem düsteren Mord erschüttert. Ein verurteilter Stalker wird tot aufgefunden, gnadenlos stranguliert mit einem Seil. Handelt es sich um einen gemeinschaftlichen Racheakt? Ausgerechnet die drei jungen Frauen, die den Stalker angezeigt hatten, machen gerade zusammen Urlaub auf Borkum. Haben Reina, Hanna und Janina ein Mordkomplott geschmiedet und sich an ihrem Peiniger gerächt? Einiges deutet darauf hin, doch die Inselkommissare Mona Sander und Enno Moll ermitteln in alle Richtungen. Ins Visier gerät auch die Schwester des Ermordeten, Helena Kiebing. Sie scheint ihren Bruder zutiefst gehasst zu haben, und sie ist in merkwürdige Machenschaften verstrickt … Je tiefer die Kommissare graben, desto unübersichtlicher wird der Fall. Schließlich überschlagen sich die Ereignisse auf der Nordseeinsel, und plötzlich gerät Mona in tödliche Gefahr …


Meine Meinung:
Nun hatte ich hier schon den sechsten Fall, den Enno Moll und Mona Sander gemeinsam lösen sollten. Und mir war immer noch nicht langweilig. Im Gegenteil, die beiden Hauptpersonen haben mein Leserherz erobert und besonders Mona hat sich im Laufe der Bücher zu ihrem Vorteil entwickelt. So kann sie bleiben 😉

Diesmal sollte es ein verzwickter Fall werden, reichlich Verdächtige standen zur Verfügung und immer, wenn die beiden dachten, ein Verdacht könnte sich erhärten, passierte wieder etwas, was nicht ins Konzept passte.

Sina Jorritsma hat wieder ein sehr spannendes Buch geschrieben und ich als Leserin hatte reichlich Gelegenheit, mit zu ermitteln. Wobei ich gestehe, dass mir irgendwann ein Verdacht gekommen ist, allerdings wusste ich nicht, was die Person damit zu tun hatte.

Wie erwähnt, mag ich die beiden Kommissare inzwischen sehr, aber auch die anderen Kollegen sind mir sympathisch, na gut, Chef nicht unbedingt, aber wer kann schon einen Chef so richtig gut leiden 😉

Inzwischen habe ich auch das Gefühl die Insel sehr gut zu kennen. Ich freue mich darauf eines Tages mal dahin zu fahren und alle Schauplätze aufzusuchen.


Fazit:
Serienfans werden mit Sicherheit nach diesem Buch greifen. Allerdings ist jedes für sich abgeschlossen und kann auch einzeln gelesen werden. Also ein Start mit diesem Buch ist durchaus möglich.

Ich möchte mich bei dem Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Rezension - Claude allein zu Haus


Autorin: Sophie Pembroke

Titel: Claude allein zu Haus

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seite: 352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




Die Autorin Sophie Pembroke hat von Liebesgeschichten geträumt, sie gelesen und geschrieben, seit sie ihren ersten Mills & Boon-Roman im Zuge ihres Literaturstudiums an der Universität Lancaster in den Händen hielt. Als Autorin hauptberuflich romantische Geschichten schreiben zu dürfen, ist für sie ein wahrgewordener Traum. Sophie wurde in Abu Dhabi geboren, wuchs in Wales auf und lebt nun zusammen mit ihrem Ehemann, einem Wissenschaftler, ihrer fantasievollen Tochter und ihrem kleinen abenteuerlustigen Sohn in einem verträumten Städtchen im englischen Hertfordshire. In Sophies Welt gibt es die schönsten Happy Ends, die gemütlichsten Teepausen, und ein herzgreifendes Buch liegt griffbereit.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Ein einsames Bellen hallt durch den winterlichen Maple Drive. Die französische Bulldogge Claude kann es nicht glauben, dass seine Familie ihn einfach vergessen hat. Dabei ist in ein paar Tagen Weihnachten! "Chalet", "Fähre", "Frankreich" waren die letzten Worte, die seine schwarzen Fledermausohren erlauschen konnten. Angelockt von köstlichem Lebkuchenduft stolpert Claude in das Leben von Holly, ihrer Katze Perdita und dem Postboten Jack. Für die vier beginnt ein Weihnachtsabenteuer, das Herzen zum Schmelzen und Hundeaugen zum Strahlen bringt.



Meine Meinung:
Seid mal ehrlich, ist dieser Blick von Claude nicht herrlich? Das tolle Cover und der Buchtitel haben mich neugierig gemacht. Wer kennt nicht den Film Kevin allein zu Haus und hat gesehen, was alles so passiert. Ich hatte auch gewisse Erwartungen und wurde dann aber überrascht, allerdings angenehm überrascht.

Durch einen dummen Zufall fährt die Familie auf einmal ohne Claude in den Weihnachtsurlaub. Sie stellen dies erst sehr spät fest und können zunächst nicht umkehren. Aber Claude hat Glück, Jack der Briefträger und Holly, die Bewohnerin des Hauses gegenüber kümmern sich um Claude.

Die Autorin schildert nun sehr schön, was Claude alles erlebt. Im Wechsel steht entweder eine der Hauptpersonen oder Claude im Vordergrund. Wobei Claude über seine Erlebnisse in der Ich-Form berichten darf, was  das alles zusätzlich noch interessanter macht. Nach und nach lerne ich mit Jack, Holly und Claude die anderen Bewohner dieser Straße kennen, denen die Autorin die unterschiedlichsten Charaktere zugeordnet hat. Von anfangs nicht gerade sympathisch bis hinterher kaum wiederzuerkennen, alles ist dabei.

Was Claude nun alles auslöst und was die Familie erlebt, möchte ich hier natürlich nicht verraten. Nur das eine, es hat mir gefallen, wie sich alles entwickelt hat. Zu gerne hätte ich die Straße am Weihnachtstag mal gesehen.


Fazit:
Ein sehr schönes Weihnachtsbuch, das Lesevergnügen verspricht. Leicht und nicht übertrieben kommt alles rüber, naja, es wird doch ein bisschen übertrieben oder warum ist die Straße auf einmal ohne Strom 😉 Auf jeden Fall hat es mir gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Selbst jetzt beim Schreiben dieser Rezension habe ich ein leichtes Grinsen im Gesicht.


Ich möchte mich vielmals bei dem Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar bedanken.

Montag, 9. Oktober 2017

Rezension - Ein Stück vom Winterglück


Autorin: Abby Clements

Titel: Ein Stück vom Winterglück

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




Die Autorin Abby Clements arbeitete im Verlagswesen, ehe sie ihr erstes Buch veröffentlichte. In den Wintermonaten macht sie es sich am liebsten mit einer heißen Schokolade und Lebkuchen auf der Couch gemütlich. Zusammen mit ihrem Mann lebt sie im Norden von London.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Neunundzwanzig Jahre lang waren Hazel und ihre Zwillingsschwester Lila unzertrennlich. Doch nun stehen Veränderungen ins Haus: Lila heiratet - und zieht aus dem gemeinsamen Londoner Apartment aus! Bei Hazel dagegen lässt das Glück noch auf sich warten. Bei ihrem Traummann ist sie abgeblitzt und ihre Chefin legt ihr permanent Steine in den Weg. Aber anscheinend hat das Leben noch etwas anderes für sie geplant - im Job wie in der Liebe.


Meine Meinung:
Auf der Suche nach Büchern für die Weihnachtszeit ist mir  dieses Buch mit dem wunderschönen Cover aufgefallen.  Da dieses Buch natürlich auf meinem zu lesenden Bücherstapel landete, lernte ich die Zwillinge Hazel und Lila kennen.

Die Autorin hat Hazel die Geschichte erzählen lassen und mir hat sehr gut gefallen, wie sie im Prolog die ersten neunundzwanzig Jahre aus dem Leben der Zwillinge schildern ließ. Es war nicht langweilig und sehr informativ.

Nach neunundzwanzig Jahren kam dann der Zeitpunkt, dass eine der beiden heiraten wollte. Lila hatte ihre große Liebe gefunden. Für Hazel war es nicht unbedingt eine leichte Situation, Schwester zieht aus dem gemeinsamen Wohnung aus, will heiraten und Hazel hat Ärger im Job.
Sehr fesselnd schreibt die Autorin Abby Clements, was Hazel alles so erlebt und damit umgeht. Denn zusätzlich zu ihrer Arbeit kümmert sich Hazel um die Hochzeitsvorbereitungen ihrer Schwester und weil das so gut klappt, darf sie direkt noch eine weitere Hochzeit vorbereiten.

Nun fragt sich der eine oder andere, genau wie ich es machte, weshalb dies denn ein Weihnachtsbuch sein soll. Tja, die Geschichte rund um Hazel endet im Winter, zunächst im Schnee in Schottland und später Weihnachten mit ihrer Familie. Dort treffen sich alle Familienmitglieder wieder und verleben eine schöne Zeit. Denn worauf ich mal wieder nicht im Einzelnen eingegangen bin, war die turbulente Zeit davor. Ich habe sehr viele liebenswerte Menschen kennen gelernt und freute mich über überraschende Entwicklungen.

Hazel und ihre Schwester hatte ich sofort in mein Leserherz geschlossen, später kamen dann noch weitere Personen dazu. Ich hoffte für alle, dass sie ihr Glück finden und auch genießen können.


Fazit:
Das Buch hat mich gut unterhalten. Es kann allerdings zu jeder anderen Jahreszeit gelesen werden, aber mich hat es gefreut, dass die Geschichte im Winter ein Ende fand, womit ich sehr zufrieden war.

Bei dem  Verlag und bei Netgalley möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Lebkuchenmänner und andere Versuchungen


Autorin: Jill Shalvis

Titel: Lebkuchenmänner und andere Versuchungen

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten:  352

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch




Über die Autorin:
Die gebürtige US-Amerikanerin wohnt mit ihrem Mann David, den drei Kindern Megan, Kelsey und Courtney sowie diversen Haustieren in Truckee, der Ort liegt in der Nähe des Lake Tahoe in Kalifornien. Wenn die Kinder sie nicht vom Schreiben abhalten und mit ihr malen wollen, ist sie mit Schnee schaufeln oder Ski laufen beschäftigt. Außerdem freut sich Jill Shalvis über Post sowie E-Mails von ihren Leserinnen. Auf ihrer Website www.jillshalvis.com berichtet sie über ihre tägliche Arbeit sowie ihre neuen Bücher.



Kurzbeschreibung, übernommen:
Sechs quirlige Welpen in einer Badewanne und Willa muss sie bändigen um sie sauber zu bekommen. Kein Wunder, dass sie inzwischen selbst aussieht, als hätte sie im Schlamm gewühlt. In diesem Moment steht ausgerechnet Keane Winters in ihrer Tierpension, der Mann, der ihr einst das Herz brach. Jetzt erkennt er sie nicht einmal wieder! Keinesfalls wird sie Keane den Gefallen tun und sich um seine Katze kümmern. Und doch verliert sie sich sofort wieder in seinen unwiderstehlichen Augen …



Meine Meinung:
Als ich mich für dieses Buch interessierte, war mir nicht bekannt, dass dies bereits das zweite der Serie Heartbreaker-Bay ist. Allerdings war es kein Problem, denn es war nicht erforderlich das erste Buch zu kennen, um den Zugang zu dem zweiten zu finden.

In diesem Buch dreht sich alles um Willa, die einen Hundesalon führt. Willa scheint ein sehr großer Fan von Weihnachten zu sein, denn ihr Laden erstrahlt morgens im hellen Licht, wenn sie die völlig überzogene Weihnachtsdekoration einschaltet. Humorvoll schreibt die Autorin von einigen hundert Kilometer Lichterketten, die es in dieser Fülle nicht mal am Nordpol geben dürfte. Diese und ähnliche Bemerkungen haben mir Spaß gebracht und ich musste immer wieder grinsen.

Aber die Weihnachtsdeko verdeckt nicht die Probleme, die bei Willa auftreten, als auf einmal Keane vor ihr steht, weil er die Katze seiner Tante bei ihr in die Tagespflege geben will. Aus irgendeinem Grund mag Willa Keane nicht sonderlich. Den Grund erfährt der Leser im Laufe der Geschichte.
Manchmal staune ich über die Probleme, die sich aus Begebenheiten in der Jugend ergeben und anscheinend ein Leben lang andauern, wenn man da nichts unternimmt.
Auf jeden Fall entwickelt sich hier eine höchst erotische Geschichte, die Weihnachten ihren Höhepunkt erreicht, im wahrsten Sinne. Aber mehr verrate ich darüber nicht.

Willa und ihre Freunde habe ich schnell in mein Leserherz geschlossen, wobei aber gerade die Hauptperson ganz schön um einen Platz kämpfen musste, denn nicht immer handelte sie für mich verständlich. Über die Katze Sally und ihr Verhalten habe ich mich amüsieren können und es gab einige Dialoge, die mich zum Lachen brachten.


Fazit:
Wer also nach einer erotischen Geschichte, die in der Adventszeit spielt, Ausschau hält, könnte hier vielleicht das richtige Buch finden. Mich persönlich konnte das Buch nur stellenweise begeistern, aber ich hatte  mir halt etwas anderes vorgestellt.
Auf jeden Fall zeigt es mal wieder, dass viele Menschen nicht so sind, wie sie scheinen und einen falschen Eindruck vermitteln.


Bei dem Verlag und bei Netgalley  möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken

Rezension - Kleiner Streuner - große Liebe


Autorin: Petra Schier

Titel: Kleiner Streuner - große Liebe

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 9. Oktober 2017

Seiten: 304

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: Mira Taschenbuch



Seit die Autorin  Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freue Autorin und Lektorin. Neben ihren zauberhaften Weihnachtsromanen schreibt sie auch historische Romane. Sie lebt heute mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Pünktlich zum ersten Schnee bekommt der kleine Streuner ein warmes Zuhause und einen Namen. "Socke" gefällt ihm ganz wunderbar. Es passt zu seinen weißen Pfötchen. Er wohnt jetzt bei André und darf jeden Tag mit ihm zur Arbeit fahren und dort Eva sehen. Sie ist nun Sockes neues Frauchen. Warum sie allerdings nicht auch bei ihm und André einzieht, versteht Socke nicht ganz, aber das scheint so ein Menschending zu sein. Das will Socke unbedingt lösen - am besten noch vor Weihnachten.


Meine Meinung:
Da ich bisher alle Weihnachtsbücher von Petra Schier mit großer Begeisterung gelesen habe, war ich schon ganz gespannt auf dieses neue Buch.
Es war dann auch wie ein "Nach-Hause-kommen", schnell waren mir wieder alle Personen präsent und ich freute mich darüber, etwas von den alten Bekannten zu lesen.
Santa und seine Elfen liebe ich sehr. Mir macht es immer wieder Freude, zu lesen, was sie sich jedes Mal ausdenken. Wobei Santas Frau auch eine wichtige Rolle spielt, wenn sie manches Mal nicht durchgreifen oder sich äußern würde, wer weiß, ob Santa das immer alles auf die Reihe kriegen würde.
Vielleicht kennen viele ja ebenfalls die Weihnachtsbücher, in denen immer ein Hund die Hauptrolle spielt, neben den beiden Menschen, die Santa gerne zusammen bringen möchte. Bekanntermaßen stellen sich die menschlichen Beteiligten oft sehr an und stehen sich auch manchmal selbst im Weg. Gut, dass dann ein liebenswerter Hund eingreifen kann.

Diesmal ist es Socke, ein Hund zum Verlieben, schaut Euch nur mal das süße Cover an. Natürlich kommt Socke auch zu Wort und auch diesmal hatte ich sehr viel Freude an seinen Antworten und Gedanken. Tja, wenn Hunde sprechen könnten... wobei, sie können es ja, es sind die Menschen, die sie nicht verstehen.

Um es kurz zu machen, Petra Schier hat mich auch mit diesem Buch wieder begeistert. Ich habe es regelrecht verschlungen, was natürlich auch dann nur geht, wenn die Geschichte flüssig und fesselnd geschrieben wurde, wie es hier der Fall war.


Fazit:
Allen Freunden von Büchern, in denen Hunde eine Rollen spielen, die Liebe nicht zu kurz kommt  und es nach den üblichen Verwicklungen oder Verzögerungen zu einem guten Ende kommt, möchte ich dieses Buch gerne empfehlen. Wer die anderen Bücher noch nicht kennt, sollte vielleicht nach und nach alle beginnend bei Band 1 lesen. Wobei jedes Buch eine abgeschlossene Geschichte ist und ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann.


Ich möchte mich vielmals bei Petra Schier und dem Verlag bedanken, die mir immer wieder die Möglichkeit geben, einige wunderschöne Lesestunden zu erleben.

Sonntag, 8. Oktober 2017

Rezension - Der Weihnachtswald


Autorin: Angelika Schwarzhuber

Titel: Der Weihnachtswald

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 18. September 2017

Seiten: 416

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet




Die bayerische Autorin Angelika Schwarzhuber lebt mit ihrer Familie und einem äußerst willensstarken Kater, der in Eigenregie die Schlafzeiten der Autorin bestimmt, in einer kleinen Stadt an der Donau. Sie arbeitet auch als Drehbuchautorin für Kino und TV (u.a. »Eine unerhörte Frau«). Wenn sie nicht am Computer Texte dichtet, verzieht sie sich gerne mit Freunden in kleine Berghütten zum Schafkopfspielen.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …

Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ...


Meine Meinung:
Es ist schon eine Weile her, seit ich ein Buch mit Tränen in den Augen zur Seite gelegt habe. Nein, es war nicht schlecht, es war rührend schön und zur Seite habe ich es auch nur gelegt, weil ich es ausgelesen hatte.
Ein Wintermärchen war es wirklich und jetzt habe ich mal wieder das Problem, dass ich zu wenig von meiner Begeisterung weitergeben kann, weil ich sonst zu viel verraten würde.  Ich versuche es aber trotzdem mal.
Was wäre, wenn wir eine Zeitreise machen könnten. Was wäre, wenn diese Zeitreise sehr wichtig für etwas sein sollte, wir aber nicht wissen, was es denn sein mag. Was wäre, wenn eine Person seit ewigen Zeiten versucht, die richtigen Personen zusammen zu bekommen.
Tja, diese Fragen mussten sich Eva und Philipp stellen. Unverhofft landeten sie auf einmal mit Antonie, einem kleinen Waisenmädchen, in der Vergangenheit. Schnell erkannten Eva und Philipp wem sie gegenüber standen. Eine schwierige Situation, denn sie konnten ja nicht verraten, woher sie kamen. Wobei ich auch bezweifel, dass es ihnen jemand geglaubt hätte.
Angelika Schwarzhuber ist mit diesem Buch etwas wunderbares gelungen. Sie hat mich an das Buch gefesselt, ich konnte es nur schwer zur Seite legen, weil ich unbedingt wissen wollte, warum die drei in der Vergangenheit gelandet sind. Ich konnte sehen, wie sich Menschen zum Positiven veränderten. Ich fand Erklärungen für merkwürdiges Verhalten. Es machte nachdenklich, weil es mal wieder zeigt, dass nicht zu schnell über Personen geurteilt werden soll. Manche Verhaltensweisen ergeben sich aus Situationen aus der Vergangenheit.
Ich war gespannt, ob Eva, Philipp und Antonie etwas bewirken konnten, ich war gespannt, ob sie den Weg zurückfinden und freute mich über Kleinigkeiten, die sie ausgelöst hatten, aber für manche sehr große Verbesserungen waren.
Natürlich hat mich das wunderschöne Buchcover wieder verführt, mich näher mit dem Buch zu befassen, was ich nun sehr gut finde.

Fazit:
Ein Wintermärchen, wunderschön geschrieben, mit vielen Emotionen verbunden, was ich jedem empfehle zu lesen. Achja und dazu gibt es noch einen Tipp, passt bei Schneestürmen auf herabfallende Äste auf.
Und was ich noch sagen wollte, es zeigt sich doch, dass kleine Filmaufnahmen mit dem Handy anderen eine riesengroße Freude machen können.

Bei dem Verlag möchte ich mich vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - Und heute fällt der erste Schnee


Autorin: Tara Riedmann

Titel: Und heute fällt der erste Schnee

Genre: Weihnachtsbuch

Version: eBook und Taschenbuch

Erschienen: 31. August 2017

Seiten: 264

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Tara Riedman wurde 1974 in Düsseldorf geboren. Früher wollte sie Ärztin für Pferde, Mäuse, Marienkäfer und Regenwürmer werden, Kriminalpolizistin, Primaballerina, Hubschrauberpilotin (aufgrund ihrer ausgeprägten Höhenangst wohl keine besonders gute Idee) oder Romanautorin. Dabei herausgekommen ist letztendlich zwar eine Karriere im Projektmanagement eines Großunternehmens, ihre Leidenschaft fürs Schreiben hat sie aber trotzdem nie ganz aufgegeben. Der Wunsch, anderen Menschen mit ihren Geschichten etwas Freude und Ablenkung vom Alltag zu verschaffen, wurde im Laufe der Jahre immer stärker. Und wie heißt es so schön: Besser spät als nie - manchmal werden Kindheitsträume eben doch wahr!



Kurzbeschreibung, übernommen:
Du magst Buchcafés, Familiengeheimnisse und kitschfreie Liebesgeschichten? Dann bist du hier genau richtig:
Bücher, Musik und Karamellbonbons - mehr braucht die Bloggerin Sam nicht zum Glücklichsein. Doch als ihr Traum von einem Buchcafé plötzlich in greifbare Nähe rückt, wagt sie den Sprung vom schottischen Dorf ins Kölner Stadtleben. Dort stellt sie nicht nur die Umsetzung ihrer Pläne vor unerwartete Herausforderungen, auch die Verwandtschaft macht ihr das Leben schwer: Was hat es mit den geheimnisvollen Briefen auf sich, über die niemand sprechen will? Und wie soll sie bloß die Gefühle für ihren Cousin Marc in den Griff bekommen? Es wird höchste Zeit für ein Weihnachtswunder - und Sam hofft auf den ersten Schnee des Jahres, denn der bringt einen ganz besonderen Zauber mit sich ...



Meine Meinung:
Bei meiner Suche nach Weihnachtsbüchern ist auch das eine oder andere Buch auf meiner Liste gelandet, was nur im ersten Moment nach einem Weihnachtsbuch aussah. Da für mich Schnee dazu gehört, landete dieses Buch erst einmal auf meinem Reader und ich stellte schnell fest, dass es zu jeder Jahreszeit gelesen werden kann. Aber es gibt hier die Hoffnung auf ein Weihnachtswunder und die verstorbene Oma hat ihrem Enkel vermittelt, dass der erste Schnee einen besonderen Zauber mit sich bringt.
Aber bis es dazu kommt, passiert erst einmal eine Menge im Leben von Sam. Niemals hätte sie gedacht, dass ihre verstorbene Großmutter dazu beitragen kann, dass sie sich ihren Wunschtraum erfüllen kann. Allerdings wird es nicht leicht werden. Familiengeheimnisse müssen gelüftet werden, dazu tragen einige Briefe bei. Entweder tauchen sie überraschend auf oder sie sind sehr alt und haben in der Vergangenheit etwas ausgelöst, was endlich mal geklärt werden müsste.
Außerdem spielt die Liebe auch mal wieder eine große Rolle, bis es zu einem Ende kommt, das mich erfreut, gibt es natürlich reichlich Verwicklungen.
Wer viele Bücher liest, die in diesem Genre angesiedelt sind, kennt einige Situationen, die auch in diesem Buch vorkommen. Hier ist es dann interessant, wie die Autorin dann die Grundidee weiter entwickelt und ich fand es durchaus interessant. Lächeln musste ich allerdings dann auch mal, denn diese Geschichte spielt in Köln und im Rheinland fällt äußerst selten Schnee. Wer sich also darauf verlässt, in Verbindung mit einem Weihnachtswunder, könnte durchaus schlechte Karten haben.


Fazit:
Wer nach einer Lektüre Ausschau hält, in dem es um Liebe, Alltagsleben und Familiengeheimnisse geht, wird von diesem Buch vielleicht begeistert sein. 

Rezension - Winterzauber in Bethany


Autor: André Berlekamp

Titel: Winterzauber in Bethany

Genre: Weihanchtsbuch

Version: eBook, und Taschenbuch

erschienen: 6. November 2016

Seiten: 328

Altersempfehlung: Erwachsene





Ganz untypisch für einen Mann schreibt der Schriftsteller und Literaturpreisträger André Berlekamp Geschichten, deren Quintessenz die großen Gefühle sind. Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter ist dabei nebensächlich. Die Hauptsache ist, dass sich seine Charaktere in ihren Rollen wohlfühlen. Sie wachsen in ihrem fiktiven Leben und ihren Aufgaben, aber geben die Handlungen der Romane immer nur kapitelweise preis. So verraten sie ihrem »Vater«, wie dem Leser auch, erst am Ende, wie eine Geschichte ausgeht.
Die enge Bindung zu seinen Protagonisten verdankt André Berlekamp sicherlich zu einem Großteil seiner Empathie, die er selbst durch seine voranschreitende Sehbehinderung begründet. Die verborgene Welt um ihn herum beeinträchtigt seinen Traum – das Schreiben – jedoch nicht. Die immer neuen Geschichten, die täglich in seinem Kopf entstehen, treiben ihn stetig voran, sie niederzuschreiben.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wunder geschehen, wenn wir sie am wenigsten erwarten Chris Forrester hatte alles andere als eine unbeschwerte Kindheit. Seine Eltern waren geschieden, seine Mutter meistens unerreichbar und Stiefmutter Mona der Teufel höchstpersönlich. Nur einmal im Jahr konnte Chris ganz er selbst sein, denn in der Weihnachtsnacht besuchte ihn seine geheimnisvolle Freundin Holly. An seinem zehnten Geburtstag verabschiedete aber auch sie sich schweren Herzens und nahm ihm zu allem Überfluss die Erinnerungen an sie. Nach vielen Jahren und noch mehr Problemen stößt Chris kurz vor Weihnachten versehentlich mit einer Frau zusammen, die ihm seltsam vertraut vorkommt.


Meine Meinung:
Hach, ich mag diese Weihnachtsgeschichten, in denen Santa und Gehilfen den Kindern viel Freude bereiten.
Holly hilft Santa bei der Verteilung der Weihnachtsgeschenke und sie darf die Kinder bis zum zehnten Geburtstag betreuen. Danach vergessen die Kinder alles. So auch bei Chris, der es nicht leicht mit seinen geschiedenen Eltern und seiner Stiefmutter Mona hat.
Aber irgendetwas ist hier doch anders, nach vielen Jahren begegnet Chris einer Frau, die ihm  bekannt vorkommt. Diese Frau kümmert sich um ihn, erfüllt sogar einen weiteren Kinderwunsch und bietet ihm Halt, als er im Büro großen Ärger bekommt.
Ob das nun wirklich Holly ist verrate ich hier nicht, auch nicht, welche Entwicklung diese Geschichte nimmt. Ich fand es irgendwie schnulzig rührselig schön, einfach eine Geschichte, wie sie gerne zur Weihnachtszeit gelesen wird.

Achja, natürlich habe ich mir Timberlane Lodge angesehen und kann verstehen, dass Chris so gerne mit seiner Mutter dorthin gefahren wäre.


Fazit:
Ein sehr schönes Weihnachtsbuch, das ich gerne weiterempfehle.

Das Buch habe ich über KU gelesen

Samstag, 7. Oktober 2017

Buchmesse Frankfurt 2017



Unschwer zu erkennen, dass die nächste Buchmesse in wenigen Tagen beginnen wird.
Inzwischen fühle ich mich als alter Hase, ich finde mich wesentlich leichter zurecht, als bei meinem ersten Besuch. Aber trotzdem geht immer noch die eine oder andere Information an mir vorbei. Gut, dass in mittlerweile einige Buchbloggerinen sehr gut kenne und wir uns auch bestens austauschen.
Ich freue mich deshalb auch sehr, in der nächsten Woche nicht nur Autoren zu treffen, sondern auch viele liebe Bloggerinnen zu sehen.

Tja, auch in diesem Jahr habe ich versucht, mich gut vorzubereiten. Eine Liste mit den Terminen, wer wann wo zu finden ist, habe ich erstellt. Wichtig sind auch die Bloggertreffen auf den Ständen.
Das Autorenbuch wird wieder eingepackt, denn mir fehlen immer noch einige Autogramme. Das Handy und die Digicam darf ich nicht vergessen, will ich doch die Erinnerungen später in Wort und Bild weitergeben.

Da eine mir lieb gewonnene Bloggerin sich sehr viel Arbeit gemacht hat, stelle ich hier jetzt mal den Link zu ihrem Blog ein, denn ich denke, dass es auch toll ist, wenn viele sehen, was sie alles zusammen getragen hat und über Kommentare freut sie sich sicherlich: Melusines Welt

Ansonsten sehe ich Euch oder Ihr werdet hinterher einiges von mir erfahren.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Blogger interviewen den Buchhandel

In diesem Jahr wird zum ersten Mal der

Deutsche Selfpublishing-Preis 

verliehen. Ich finde, dass dies eine gute Idee und Möglichkeit ist, Autoren und Bücher einem großen Publikum vorzustellen.
Zehn Autoren landeten mit ihren Büchern auf die sogenannte Shortlist und am 11. Oktober wird auf der Buchmesse in Frankfurt der Gewinner vorgestellt und der Preis übergeben.




Eins der Bücher ist die "Blutföhre"  von
Monika Pfundmeier.


Ein historisches Buch, das ich mit Sicherheit
bald lesen und rezensieren werde.






Mit diesem Buch wollte ich nun aber auch die
Gelegenheit nutzen und mit meiner Buchhändlerin
vor Ort mal ein Gespräch über Selfpublishing  führen.



Seit 1989 gibt es die Bücherstube in
Düsseldorf-Eller auf der Gumbertstr.

Claudia Alt und ihr Bücherhund Dixi begrüßen jeden Kunden sehr freundlich.

Sie berät den Leser und der kleine
Dixi freut sich, wenn hinterher die Kasse klingelt, denn er bekommt dann ein Leckerli Umsatzbeteiligung.



Mit Claudia Alt führte ich nun ein sehr interessantes Gespräch:


Worauf achten Sie bei der Auswahl und Aufnahme eines Buches in Ihr Sortiment?

Angebote und Kataloge der Verlage werden sorgfältig studiert und entsprechend die Bücher ausgesucht, zumal ja auch der Lesegeschmack der Stammkunden bekannt ist.
Dann habe ich meine eigene Bestsellerliste, die sich ab und zu mit der "offiziellen" überschneidet.
Einen großen Vorrat muss es nicht geben, da jedes Buch kurzfristig besorgt werden kann. 


Welche Rolle spielen Lesermeinungen oder Buchbesprechungen von Bloggern bei der Auswahl eines Buches?

Vorschläge werden gerne aufgenommen und Informationen über das Buch eingeholt. Wenn es ins Sortiment passt, wird es allerdings erst gelesen und dann ein Urteil gebildet. 


Beim Deutschen Selfpublishing Preis 2017 werden qualitativ hochwertige und erfolgreiche Romane von Selfpublishern ausgezeichnet. Was halten Sie von dem Preis?

Leider ist der Preis noch sehr unbekannt und ich wünsche mir, dass er mehr Aussagekraft bekommt. Aber auch, dass bisher unbekannte Autoren dadurch gefördert werden können. Denn manchmal ist die Vergabe verschiedener Literaturpreise an berühmte Persönlichkeiten nicht immer nachvollziehbar.


Haben Sie "Blutföhre" bereits in Ihrem Sortiment?

Nein, bisher noch nicht.


Würden Sie "Blutföhre" ins Sortiment aufnehmen, auch wenn es kein Verlagsbuch ist?

Ich werde es demnächst lesen und dann entscheiden. Wenn es ins Sortiment passt, warum nicht.


Können Kunden problemlos Bücher von Self-Publishern in ihrer Buchhandlung bestellen?

Auf jeden Fall, hier können alle Bücher bestellt werden. 
Besonders "Books on Demand" ist bekannt für eine gute Abwicklung.


Hinweis von mir, Books on Demand, kurz BoD ist ein Verlag, wo Autoren ihre Bücher selbst veröffentlichen können.



Ich fand die Unterhaltung mit Claudia Alt sehr interessant und aufschlussreich. Ich habe mir auch bewusst diese Bücherstube ausgesucht, denn ich persönlich finde es sehr wichtig, dass die kleinen Buchläden in den Stadtteilen erhalten bleiben. Mir ist klar, dass dort nicht das riesengroße Sortiment angeboten werden kann, wie in den Filialen großer Ketten. Aber eine persönliche Beratung ist sehr wichtig und auch, dass ich dort jedes Buch bestellen und in kurzer Zeit erhalten kann.

Ich möchte mich bei Claudia Alt für das Gespräch bedanken und drücke Monika Pfundmeier die Daumen.


Martina Schütt hat auf ihrem Blog "Leserattenhöhle"  ebenfalls ein Interview veröffentlicht, dass sie mit ihrer Buchhändlerin geführt hat. Interview

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Rezension: forever love - Ich sehe Liebe


Autorin: Bettina Kiraly

Titel: forever love - Ich sehe Liebe

Genre: Gay Romance

Version: eBook

erschienen: 30. September 2017

Seiten: 288

Altersempfehlung: Erwachsene






Die Autorin Bettina Kiraly wurde 1979 geboren und wuchs in einem kleinen Ort im Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich auf und lebt hier noch immer mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern. An ihrem ersten Roman hat sie mit achtzehn zu schreiben begonnen, ihn aber erst viel später fertiggestellt. Seitdem ist das Schreiben ein fixer Teil ihres Lebens. 2007 wagte Bettina Kiraly mit ihren Büchern den Schritt in die Öffentlichkeit. Seit 2010 ist sie Mitglied der Künstlervereinigung ARTSchmidatal. Immer schon suchte sie nach der Antwort auf die Frage: Warum handeln Menschen, wie sie es tun? Fasziniert von den dunklen Flecken auf der menschlichen Seele beschäftigen sich Bettina Kiralys Texte mit der Psyche der Hauptpersonen ihrer Geschichten.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn Jonas nicht gerade fremde Menschen verkuppelt oder die Computerprobleme der Firma löst, für die er arbeitet, schreibt er Romane. Das neue Mitglied in seiner Autorengruppe geht ihm im ersten Moment gegen den Strich. Doch Jonas bemerkt rasch, wie viel er mit Gordon gemeinsam hat. Dass er sich zu dem Schotten hingezogen fühlt, bringt ihn jedoch völlig durcheinander. Jonas kann schließlich Liebe sehen und weiß, wen das Schicksal für Gordon vorgesehen hat. Außerdem ist Jonas nicht schwul. Weshalb also lässt er sich zu einem Kuss hinreißen? Und warum will er noch viel mehr von Gordon?


Meine Meinung:
Bücher dieses Genre lese ich äußerst selten, ganz einfach, weil mein Interesse nicht so groß ist. Aber hier bin ich froh, dass ich mal wieder eine Ausnahme gemacht habe.
Nun fällt es mir allerdings schwer eine Rezension zu schreiben, weil ich auf so vieles nicht eingehen kann, was mir gefallen hat. Ich will ja nie etwas vom Inhalt verraten.

Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass Bettina Kiraly ein sehr gutes Buch gelungen ist. Durchaus realistisch und sie hat sich mit einem schwierigen Thema gut auseinander gesetzt.  Ich konnte Jonas bestens verstehen und seine Zwickmühle nachvollziehen. Sehr gut hat mir auch Gefallen, dass sie vieles aus dem Autorenleben vermitteln konnte, sozusagen Insiderwissen.

Das Buchcover passt hervorragend, so stelle ich mir den Blick von Jonas vor, kurz bevor er wieder etwas sieht.

Fazit:
Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch zu lesen,  auch dann, wenn Ihr, wie ich nicht zur Fangruppe dieses Genres gehört.

Bei der Autorin möchte ich mich vielmals bedanken, dass sie es mir ermöglicht hat, auch mal etwas anderes zu lesen

Sonntag, 1. Oktober 2017

Rezension - Luisa und die Stunde der Kraniche



Autorin: Tania Krätschmar

Titel: Luisa und die Stunde der Kraniche

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 21. August 2017

Seiten: 336

Altersempfehlung: Erwachsene

Verlag: blanvalet



Die Autorin Tania Krätschmar wurde 1960 in Berlin geboren. Nach ihrem Germanistikstudium in Berlin, Florida und New York arbeitete sie als Bookscout in Manhattan. Heute ist sie als Texterin, Übersetzerin, Rezensentin und Autorin tätig. Sie hat einen Sohn und lebt in Berlin.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Wenn die blaue Stunde naht, ist es Zeit, seine Träume zu leben.
Wenn die Kraniche über die Ostsee fliegen, beginnt die magische Stunde zwischen Tag und Nacht, in der die Zeit ihren eigenen Gesetzen folgt: Das wusste schon Luisas Großvater, der Standuhren sammelte. Seltsam still ist es ohne ihn, findet Luisa Mewelt, als sie die Tür von »Haus Zugvogel« öffnet. Zwei Wochen will die Schmuckdesignerin im Ferienhaus der Familie an der Ostsee allein über den Antrag ihres Freundes Richard nachdenken. Doch alles kommt anders: Ein gewisser Kranichexperte, ebenso unwiderstehlich wie frech, kreuzt ihren Weg. Und immer wieder trifft Luisa die alte Mary, deren Ansichten über das Leben sie seltsam berühren …


Meine Meinung:
Manchmal wird man ja gefragt, warum hast Du Dich für dieses Buch entschieden. Hier würde ich dann sagen, das Buchcover hat mir ausgesprochen gut gefallen, der Titel machte mich neugierig und es kommt noch hinzu, dass ich von der Autorin schon einige Bücher gelesen habe, die mir gefallen haben. So musste ich nicht lange überlegen, ob ich dieses Buch lesen wollte.

Zunächst lernte ich Luisa und Richard in Berlin kennen, beide würde ich jetzt nicht unbedingt in meinen Freundeskreis aufnehmen wollen. Allerdings denke ich, dass Richard mich ebenfalls nicht in seinen Kreis aufnehmen würde. Bei Luisa war ich mir nicht so sicher, obwohl sie mir unwahrscheinlich wankelmütig vorkam. Auf jeden Fall hat es mir gefallen, dass ich Luisa mit nach Zingst begleiten durfte. An einen Ort, wo ich mich wohlfühlen würde und der bei Luisa sehr viele schöne Erinnerungen geweckt hat.

Die Autorin hat mich mit diesem Buch auch besonders neugierig auf diese Gegend gemacht und ich fand es toll, was ich alles über Kraniche erfahren konnte. Ein sehr angenehmer Nebeneffekt zu der Geschichte rund um Luisa. Tja, Luisa, es kommt selten vor, dass ich mich nicht für die Protagonistin begeistern kann. Hier waren mir alle anderen Beteiligten viel sympathischer, was wohl daran lag, dass sie eben auch entschlussfreudiger waren und sich nicht verbogen haben.  Trotzdem habe ich so sehr gehofft, dass Luisa den richtigen Weg einschlägt. Hilfe hatte sie genügend, was ihr allerdings nicht bewusst war, erst als es fast zu spät war, fand sie endlich den richtigen Weg und konnte auch ein Geheimnis lüften.
Mit dem Ende war ich dann auch mehr als zufrieden und hätte gerne noch etwas weiter gelesen.


Fazit:
Wer nach einem stimmungsvollen Buch sucht, was einen in eine wunderschöne Gegend entführt und in dem es auch etwas zum Nachdenken gibt, der wird bestimmt seine Freude daran haben.


Ich möchte mich beim Verlag vielmals für das Rezensionsexemplar bedanken.

Rezension - In diesem heissen Sommer



Autorin: Eva-Maria Farohi

Titel: In diesem heissen Sommer

Genre: Roman

Version: eBook und Taschenbuch

erschienen: 26. September 2017

Seiten: 346

Altersempfehlung: Erwachsene





Die Autorin Eva-Maria Farohi wurde in Wien geboren. Nach dem Besuch des Konservatoriums arbeitete sie als Schauspielerin und Malerin. 2003 übersiedelte sie nach Mallorca, wo sie sechs Jahre lang lebte. Die Schönheit der Insel, die Erlebnisse, Begegnungen und Freundschaften mit den Mallorquinern, spiegeln sich in ihren Geschichten und Romanen wider. Seit 2009 lebt sie mit ihrem Mann in Österreich.


Kurzbeschreibung, übernommen:
Die junge Kleo hält sich für wenig attraktiv, nicht nur, weil sie nach einem Unfall immer noch gehbehindert ist. Sie beschließt, ein Jahr lang ihren Traum zu leben und im Süden zu malen. Sie mietet sich auf der Finca des Malers Yves Dubois ein. Dieser ist zwar genial, aber auch schwierig und von Kleos Anwesenheit alles andere als begeistert. Dennoch kann er sich Kleos naivem Zauber und ihrer natürlichen Art auf Dauer nicht entziehen. Eine leidenschaftliche Affäre ist die Folge, und Kleo verliebt sich in den faszinierenden Mann. Dann erhält Yves eine neue berufliche Chance und geht fort. Anfangs verzweifelt, wird Kleo zunehmend selbstbewusster und beginnt, auf eigenen Beinen zu stehen. Auch andere Männer bemühen sich um sie: Da sind ihr neuer Mitbewohner Jorge – und der charmante Angel. Doch kann sie Yves vergessen?


Meine Meinung:
Die Autorin hat mich schon öfter nach Mallorca auf eine Finca entführt und so freute ich mich, als ich ihr neuestes Buch lesen konnte. Allerdings war diesmal die Finca nicht so einladend wie bisher und der Bewohner nicht der freundlichste.  Nun, ich war gespannt, wie Kleo damit umgehen würde. Denn sie wollte ein Jahr auf dieser Finca leben und von dem Maler einiges lernen.

Sehr fesselnd hat Eva-Maria Farohi beschrieben, was Kleo dort erlebt. Allerdings war es anfangs für  Kleo etwas schwer, mein Leserherz zu erobern, denn sie kam mit wenig Selbstbewusstsein und etwas Naivität daher.  Aber zu meiner Freude konnte ich miterleben, wie sie sich entwickelt und es auch gesundheitlich immer besser wurde. Insgesamt nahm die Geschichte einen Verlauf, den ich erhofft hatte und mich erfreute.  Um es kurz zu machen, natürlich wurde die Finca wieder toll hergerichtet, der Bewohner wurde mir immer sympathischer und wie erwähnt, aus der gehbehinderten naiven jungen Frau wurde eine flotte selbstbewusste junge Dame. Mehr werde ich aber nicht verraten und wenn jetzt jemand denkt, er wüsste, wie sich alles entwickelt und abläuft, dem sage ich, nein, dem ist nicht so, denn die Autorin hat noch einige Überraschungen eingebaut.

Eva-Maria Farohi hat es geschafft und mich ein weiteres Mal mit ihrem Buch begeistert. Inzwischen kenne ich ja einige Bücher von ihr und es wird mir nicht langweilig, denn ihr fällt immer wieder etwas anderes und neues ein. Diesmal habe ich auch viel mit den Augen eines Malers betrachten können.


Fazit:
Ein sehr schönes Buch, das ich gerne weiterempfehle und zwar allen, die Romantik und schöne Gegenden lieben.